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Bewegung kann Leiden lindern: Dr. Theo Schaten, Schmerzmediziner in der Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe, ermuntert seine Patienten dazu, Ausdauersport zu treiben: „In wohldosierten Einheiten ist körperliche Bewegung ein gutes Mittel der Gesundheitsvorsorge und kann sogar durch Herzkrankheiten verursachte Todesfälle verhindern helfen“, sagt Schaten. Im vom ihm geleiteten Schmerzzentrum spielt Physiotherapie eine tragende Rolle. „Jeder Patient benötigt eine angemessene Schmerzmedikation sowie eine begleitende Physiotherapie“, macht der Chefarzt deutlich. Er ist auch Leiter des Regionalen Schmerzzentrums Bad Lippspringe und lud jetzt Experten zu einer Fachtagung in das Therapiezentrum des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe. Weitere Referenten waren Torsten Scheipers, Leitender Physiotherapeut am MZG-Therapiezentrum, sowie Dr. Alexander Strassburg, Facharzt für Orthopädie und Chefarzt der Teutoburger-Wald-Klinik des MZG. In lebhafter Diskussion wurden alle gängigen Methoden der Heilgymnastik vorgestellt, ebenso die Anwendung der Physiotherapie bei degenerativen Skelett-Erkrankungen. Durch professionelle Krankengymnastik könnten zahlreiche Operationen hinausgezögert, eventuell sogar ganz vermieden werden. Auch würden durch regelmäßigen Ausdauersport mehr kardiologische Todesfälle verhindert, als durch das Einsetzen von Coronarstents. Bei der multimodalen stationären Schmerztherapie in Bad Lippspringe legen die Mediziner größten Wert auf tägliche Physiotherapie und Heilgymnastik. „Das Motto „Wer rastet, der rostet“ wird bei uns sehr ernst genommen. Wir animieren die Patienten dazu, aktiv zu werden und zu bleiben“, sagt Schaten.

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Netzwerker für das Wohl der Patienten (v. l.): Dr. Theo Schaten, Torsten Scheipers und Dr. Alexander Strassburg.

Foto: Heiko Appelbaum

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