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Zum 17. Mal treffen sich am 12. März 2016 Expertinnen und Experten aus dem ganzen Land in Bad Lippspringe, um über die Tuberkulose zu diskutieren.
Anlässlich des jährlichen Tuberkulosetages wird es auch um Aspekte der Weltpolitik gehen. Denn die Flüchtlingssituation in Deutschland hat Auswirkungen auf das Gesundheitswesen.
Im Zentrum des Tages steht deshalb eine Podiumsdiskussion: Der Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Paderborn, Dr. Georg Alles, der die Flüchtlinge vor Ort betreuende Amtsarzt, Dr. Clemens Franke, und PD Dr. Karsten Schulze als Vertreter der Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe reden darüber, wie sie mit dem Problem Tuberkulose und Tuberkuloseverdacht bei Flüchtlingen umgehen, welche Nöte sie haben und welche Lösungsvorschläge bestehen.
Schulze, der gemeinsam mit Ursula Hinzen rund 200 Experten zum Tuberkulosetag eingeladen hat, ist es ein Herzensanliegen, Druck aus der öffentlichen Diskussion zu nehmen: „Wir werden nicht von neuen Tuberkulosefällen überschwemmt“, sagt der Chefarzt aus der Karl-Hansen-Klinik. „Dennoch gilt es, wachsam zu sein, denn die Tuberkulose ist noch nicht Geschichte.“
Durch die Flüchtlingsproblematik überdeckt, aber dennoch gerade durch die Zuwanderung weiter hochaktuell bleiben das Resistenzproblem und die aus fernen Ländern „eingeflogenen“ Tuberkulosefälle.

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PD Dr. med. Karsten Schulze (links) und Ursula Hinzen haben zahlreiche Tuberkulose-Experten nach Bad Lippspringe eingeladen.

Foto: Heiko Appelbaum

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