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Der ostafrikanische Staat Tansania gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Es gibt viele Hilfsorganisationen, die sich um eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung kümmern. Darunter ist der österreichische Unterstützungsverein Africa Amini Alama, der seit 2007 in der tansanischen Stadt Momella tätig ist und dort seit 2010 eine Krankenstation betreibt. Der Paderborner Dominik Münstermann (22) wird ab dem 1. Oktober 2016 für drei Monate vor Ort sein. Direkt nach dem Abschluss seiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger macht er sich auf den Weg zum Nachbarkontinent. „Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, kranken und hilfsbedürftigen Menschen, unabhängig von sämtlichen äußeren Faktoren, zu helfen und sie zu pflegen“, sagt Dominik Münstermann. „In einem Land aufzuwachsen, in dem wir zu jedem Zeitpunkt auf medizinische Hilfe zählen können, ist für uns allgegenwärtig und eine leider zu selbstverständliche Ressource jedes Einzelnen.“ Die Aufgabe von Dominik Münstermann ist es, innerhalb eines neu aufgebauten Gesundheitszentrums erkrankte und verletzte Menschen zu pflegen. Des Weiteren wird er durch seine Arbeit helfen, dem Personal vor Ort sein Wissen weiterzugeben und somit einen Teil zur Nachhaltigkeit beizutragen. Bevor er die dreimonatige Hilfsmission antritt, sammelt der 22-Jährige fleißig Spenden. Damit will er im Gesundheitszentrum dringend benötigte Medikamente finanzieren. Die erste große Spende erhielt Dominik Münstermann jetzt vom Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe. Im Rahmen seiner Ausbildung war er auf der Palliativstation der Karl-Hansen-Klinik tätig und knüpfte den Kontakt zum Chefarzt und Ärztlichen Direktor des MZG, Prof. Dr. Dr. Andreas S. Lübbe. Dieser war vom geplanten Hilfseinsatz beeindruckt und sagte seitens des MZG einen finanziellen Beitrag zu. „Wir unterstützen dieses ganz besondere freiwillige Engagement gerne“, sagte Prof. Dr. Dr. Andreas S. Lübbe anlässlich der Spendenübergabe. Michael Ennenbach, Kfm. Direktor des MZG, pflichtete ihm bei: „Ich bewundere den Mut von Dominik Münstermann sehr und hoffe, dass er noch viele Unterstützer findet.“ Nach seinem Aufenthalt in Tansania will Dominik Münstermann Medizin studieren. Die Praxiserfahrung in Afrika wird ihm dabei eine große Hilfe sein.

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Bei der Spendenübergabe (v. l.): Michael Ennenbach, Dominik Münstermann und Prof. Dr. Dr. Andreas S. Lübbe.

Foto: Heiko Appelbaum

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