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In diesem Jahr beginnen in der Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe die umfangreichsten Baumaßnahmen in der Geschichte der 1973 eröffneten Akut-Klinik. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von etwa 9,2 Millionen Euro wird die Klinik umgebaut und erweitert. Dazu gehören zunächst die Erweiterung des OP, die Errichtung eines Zwischenbaus mit 72 Betten und die Verlagerung eines Teils der HNO-Abteilung. Allein diese Maßnahmen haben ein geplantes Volumen von ca. 7,3 Millionen Euro. Die vorbereitenden Bauarbeiten haben bereits begonnen. Das Gesamtprojekt ist ambitioniert; schließlich wird das Akutkrankenhaus mit seinen 208 Betten im laufenden Betrieb umgebaut. „Wir haben bereits viele Erfahrungen mit den Sanierungen unserer Reha-Kliniken und setzen auf bewährte Projektplaner und regionale Unternehmen“, sagt Achim Schäfer, Geschäftsführer der Karl-Hansen-Klinik GmbH. Er baut auf das Verständnis der Patienten und auch der Mitarbeiter: „Wir haben die Beschäftigten der Klinik schon früh mit ins Boot geholt und auch einen großen Teil ihrer Wünsche umsetzen können.“ Jürgen Hatzfeld, Kaufmännischer Betriebsleiter der Karl-Hansen-Klinik, spürt in der Klinik eine große Euphorie: „Alle freuen sich, dass der in den vergangenen Jahrzehnten entstandene Investitionsstau langsam abgebaut wird.“ Nutznießerin wird zunächst die HNO-Abteilung sein. Durch den Neubau eines OP-Saals, eines ambulanten Wartebereichs und eines zentralen Aufwachraumes mit einer Gesamtgröße von rund 440 Quadratmetern werden die Kapazitäten erhöht, was wiederum den Patienten zugutekommt. Die Planer gehen davon aus, dass sich die OP-Wartezeiten nach der Erweiterung entspannen. Durch die Errichtung eines vierstöckigen Bauteils zwischen den bestehenden Gebäudeflügeln wächst die Klinik baulich weiter zusammen. Im Erdgeschoss kommen Untersuchungsräume und ein großzügiger Wartebereich für die HNO-Klinik sowie Räume für Hörtests hinzu. In den oberen Etagen werden auch für jede Station neue Pflegestützpunkte eingerichtet, die den Pflegekräften den „Blick um die Ecke“ ermöglichen. „Unsere Mitarbeiter haben von dort aus zwei Flügel im Blick, was den Ablauf in der Klinik weiter entspannt“, freut sich Achim Schäfer. Im Laufe der Zeit hat sich auch das Behandlungsspektrum der Karl-Hansen-Klinik gewandelt. Diesem trägt die Klinikleitung mit den Erweiterungen Rechnung.

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Legten den Grundstein (v. l.): Architekt Andreas Breithaupt, MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer, Michael Ennenbach (Kfm. Direktor MZG), Hans Gerwinn (MZG-Aufsichtsrat) und Andreas Bee (Vorsitzender MZG-Aufsichtsrat).

Foto: Heiko Appelbaum

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