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Die Wirbelsäule

Rückenschmerzen sind in unserer Gesellschaft sehr weit verbreitet. Dabei trifft es nicht nur Menschen, die harter körperlicher Arbeit nachgehen. Wer einen typischen Bürojob hat, leidet statistisch gesehen schon in relativ frühem Alter an Problemen, die an der Wirbelsäule ihren Ursprung haben.

Torsten Scheipers, Leiter der Praxis für Physiotherapie des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe rät daher, schon frühzeitig aktiv zu werden, um Rückenschmerzen zu vermeiden: „Viel Bewegung ist gut, um die Wirbelsäule zu entlasten”, sagt der Physiotherapeut. „Wandern, Laufen, Rad fahren, Schwimmen aber auch moderne Sportarten wie Nordic Walking sind gut geeignet”.

Für die Büropause zwischendurch rät Torsten Scheipers dazu, einige Lockerungsübungen zu machen: „Das beugt Verspannungen vor und bringt die Wirbel wieder in die richtige Stellung.”

Allen, die Mühe haben, den „Inneren Schweinehund” zu überwinden, empfiehlt er, sich einer Präventionssportgruppe anzuschließen. „Wir haben hier im MZG-Therapiezentrum gute Erfahrungen mit unseren Kursangeboten gemacht,” sagt der Spezialist.

Muskelverspannung

Wer kennt es nicht: Das Gefühl, auch in der Ruhephase ständig angespannte Muskeln zu haben. Noch schlimmer ist es, wenn Muskelreizungen oder gar Schmerzen auftreten.

Muskelverspannungen betreffen mittlerweile fast alle Teile der Bevölkerung. Die Gründe sind vielfältig: Langes Sitzen, monotone Bewegungen oder Übergewicht. „Und sind die Verspannungen erstmal da, ist guter Rat gefragt”, weiß Torsten Scheipers. „Denn oftmals versucht man, Schmerzen zu umgehen, indem man die Belastung verändert.” Das führe dann zu einer Verstärkung der Fehlbelastung und letztendlich zu noch größeren gesundheitlichen Problemen.

Der Physiotherapeut rät, den eigenen Tagesablauf kritisch zu hinterfragen: „Oft reicht es aus, wenn man täglich ein paar Minuten Gymnastik macht”, sagt Torsten Scheipers. Bei Frauen kommt eine weitere Ursache hinzu: Schuhe mit hohen Absätzen sind oft Auslöser für Muskelverspannungen. Hier sei der Wechsel der Schuhe eine wirksame Maßnahme.

Generell sei es auch empfehlenswert, Präventionssport, wie er im MZG-Therapiezentrum angeboten wird, zu betreiben. Hier gibt es gezielte Angebote zur Muskelkräftigung.

Demenz

Demenzerkrankungen betreffen immer mehr – vor allem ältere – Menschen. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen beschäftigen sich damit, wie man die Folgen der Demenz vermindern kann. Durch gezielte und regelmäßige Bewegung lässt sich – so die Wissenschaftler – Demenz verzögern oder sogar verhindern.

Dabei kommt es nach Angaben von Torsten Scheipers darauf an, gezielte Angebote zu erarbeiten: „Die Bewegungsübungen dürfen die Menschen nicht überfordern, sollten aber auch gleichzeitig einem gewissen Anspruch gerecht werden.”

Es gehe darum, körperliche und geistige Fähigkeiten gleichermaßen zu trainieren. Dies sei im Rahmen gezielter Physiotherapie sehr gut möglich. „Wir haben in unserer Praxis viele Erfahrungen mit Senioren und deren speziellen Bedürfnissen”, sagt Torsten Scheipers. Wichtig sei nur, den ersten Schritt zu gehen. „Die Menschen müssen von sich aus erkennen, dass Bewegung ihnen hilft und die Vitalität bis ins hohe Alter erhalten kann.”

Dann erarbeitet der Physiotherapeut gemeinsam mit dem Interessenten ein auf die eigene Person abgestimmtes Übungs- und Bewegungskonzept. Vitalität durch Bewegung: Torsten Scheipers hat dazu das passende Rezept.

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