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Krankengymnastik am Gerät

Seit 2001 ist die Krankengymnastik an medizinischen Trainingsgeräten eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Verordungsfähig ist die KGG für festgelegte Beschwerdebilder, denen eine primäre Kräftigung der Muskulatur laut neuen Heilmittelrichtlinien zugeordnet wird.
Seitens der Krankenkassen kann dies als Einzeltherapie oder in Gruppen bis maximal 3 Patienten durchgeführt werden. Die Dauer der Therapie beträgt eine Stunde. Die Therapie findet an speziell für diese Verordnung entwickelten Geräten statt, dazu kommt dass der Therapeut über eine Zusatzqualifizierung verfügen muss.
Die KGG dient besonders der Behandlung krankhafter Muskelinsuffizienzen, Dysbalancen und bei chronischen Erkrankungen der Wirbelsäule sowie posttraumatischen (nach einem Unfall) oder postoperativen (nach einer Operation) Eingriffen.
Die Patienten werden dabei individuell betreut, d. h. der Therapeut nimmt Korrekturen vor, erarbeitet Übungen oder aktualisiert den Trainingsplan. Durch das dann gezielt abgestimmte Programm werden Rehabilitationsphasen verkürzt, Muskelkraft, Beweglichkeit und Kondition gestärkt.