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Schlafbezogene Atmungsstörungen sind die Krankheitsbilder, die im Fokus unserer Therapie stehen. Die häufigsten Ausprägungen sind Schnarchen und die obstruktive Schlafapnoe (OSAS).
Eine halbe Million Menschen sind in Deutschland von dieser Krankheit betroffen, davon ca. jeder 10. Mann zwischen 40 und 60 Jahren.
Die Schlafapnoe führt nicht nur zu einer Reduktion der Lebenserwartung, sondern auch zu einer Verschlechterung der Lebensqualität. Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Herzpumpschwäche ziehen häufig zusätzlich zentrale Schlafapnoen nach sich. Als vitale Gefährdungen sind weiterhin Schlaganfälle und ein erhöhtes Unfallrisiko als Folge von Übermüdungen zu nennen.

Wir setzen zu Behandlung der Schlafapnoe die Maskenüberdrucktherapie mit den neuesten Beatmungstechnologien ein. Hierzu rüstet Sie das Atemzentrum mit individuell auf sie eingerichteten häuslichen Beatmungsgeräten aus.

Zusätzlich zur Schlafapnoe liegt häufig das Metabolische Syndrom vor. Es wird auch „Wohlstands-Syndrom“ oder „Tödliches Quartett“ genannt und bezeichnet das gleichzeitige Auftreten verschiedener Risikofaktoren, welche die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) hervorrufen.

Die vier wichtigsten Risikofaktoren sind:

  • bauchbetontes Übergewicht
  • Blutfettwerte zu hoch
  • erhöhter Blutdruck
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

Je mehr dieser Risikofaktoren gleichzeitig vorkommen, desto hoher ist die Gefahr, dass sich schwere Erkrankungen wie Herzinfarkt und/oder Schlaganfall entwickeln.
Neben der Diagnostik und Therapie der Schlafapnoe beantwortet die Schlaflabor-Diagnostik die Frage nach einer nächtlichen Hyperkapnie als ein Zeichen für eine eingeschränkte Lungenbelüftung und ermöglicht die Einleitung einer Selbstbeatmung mittels einer Maske.
Um die Tages-Beeinträchtigungen durch unerholsamen Schlaf zu erfassen, halten wir Aufmerksamkeits-, Vigilanz- und Konzentrationstests vor.

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