Krankheitsbilder

In der Klinik Martinusquelle nehmen wir Patienten auf, die nach einer Herz-Kreislauf- bzw. Atemwegserkrankung der Rehabilitation bedürfen. Auch Schlafapnoe, Heimbeatmungspatienten sowie Patienten mit degenerativen Gelenkleiden werden hier behandelt.
Ziel jeder Behandlung ist die Reintegration unserer Patienten in den Beruf, die Wiedereingliederung in die Gesellschaft und nicht zuletzt die Verlängerung der Lebenserwartung. Um dieses Ziel zu erreichen, kombinieren wir medizinische und therapeutische Verfahren, die individuell auf das jeweilige Krankheitsbild abgestimmt werden.

Hauptindikationen

  • AHB und stationäre Heilbehandlung bei chronischen Herz- und Kreislauferkrankungen aller Schweregrade.
  • AHB und stationäre Heilbehandlung bei unspezifischen Atemwegserkrankungen aller Schweregrade - auch Schlafapnoe- und Heimbeatmungspatienten.

Nebenindikationen

  • Degenerative Gelenkleiden.


Die Klinik Martinusquelle bietet außerdem ein breites Behandlungsspektrum innerhalb der Psychosomatik bei diesen Indikationen:

  • Somatisierungsstörungen
    (Unterschiedliche Körpersymptome, die sich hartnäckig halten, ohne dass die organische Ursache dafür gefunden wurde)
    Insbesondere: Magen-Darm-, Herz- und Atemstörungen, Schlafstörungen, allgemeine vegetative Störungen, psychovegetativer Erschöpfungszustand.
  • Somatoforme Schmerzstörungen
    (Wiederholt auftretender körperlicher Schmerz)
    Insbesondere: Rücken-, Gelenkschmerzen, die durch organische
    Krankheitsmodelle allein nicht zu erklären sind und zu andauernder Beeinträchtigung im Alltag führten (auch Fibromyalgie-Syndrom und chronische Schmerzkrankheit).
  • Kopfschmerzsyndrome
    (alle Migräneformen, Spannungskopfschmerzen, häufig ausgehend von der Halswirbelsäule in das Hinterhaupt ziehend)
  • Ängste und Depressionen, in Kombination mit körperlichen Organ bezogenen Symptomen oder Persönlichkeitsstörungen, häufig als Folge unbewältigter Konfliktreaktionen, familiär oder am Arbeitsplatz, die zu erheblichen Selbstwertkrisen führen können).
  • Anpassungsstörungen
    (als Folge einer chronischen Erkrankung oder Behinderung, bei Verlusterlebnissen, als Folge belastender Ereignisse, z.B. in der Familie, oder am Arbeitsplatz etc., nach Unfällen oder nach einer posttraumatischen Belastungsstörung)
  • Chronisch dekompensierter Tinnitus mit Konzentrationsstörungen, Schlafstörung und depressiver Verstimmung in der Folge. Die unmittelbare Nähe zur HNO-Abteilung der Karl-Hansen-Klinik erlaubt – wenn erforderlich – Diagnostik und HNO-ärztliche Beratung.


Kontraindikationen: Akute Psychosen und akute suizidale Krisen, wie primäre Suchterkrankungen mit Unfähigkeit zur Abstinenz.

Spezielles Angebot: Musikermedizin

Aus dem Takt geraten? Ein recht junges Fachgebiet stellt die Musikermedizin dar; sie ist vergleichbar mit der Sportmedizin. Seit 20-30 Jahren wird die hohe Erkrankungsrate bei Berufsmusikern in internationalen wissenschaftlichen Studien untersucht. Musiker leiden unter der Auftrittsangst, dem „Lampenfieber“, unter Schmerzen, Fehlhaltungen, muskulären Verspannungen und Verkrampfungen, der fokalen Dystonie, degenerativen Gelenkerkrankungen, Stimm- und Hörproblemen, die zu vorzeitiger Berufsunfähigkeit führen können.

Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e.V.

Klinikmerkmale

Rehabilitationsklinik/Klinik für Anschlussheilbehandlung (AHB)
Anerkannt von folgenden Leistungsträgern:

  • Deutsche Rentenversicherung Westfalen
  • Bundesknappschaft
  • alle RVO- und Ersatzkassen sowie
  • Privatkassen