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Neues aus dem KoMBOR

04.11.2016

Infokampagne zur Beruflichen Reha

Infos zum Thema Berufliche Reha finden Sie auf den Internetseiten der Kampagne "2. Chance - Rückkehr in den Beruf nach Krankheit oder Unfall": https://www.zweite-chance.info/berufliche-reha/

11.05.2016

Gartenarbeit als Medium

Die Arbeitstherapie im Bereich Garten, konnte nach der Winterpause wieder bei schönen sommerlichen Temperaturen beginnen.
Patienten mit einer beruflichen Problemlage können hier mit Hilfe der Gartenarbeit als Medium Schlüsselqualifikationen (Grundarbeitsfähigkeiten) in einem
geschützten Rahmen trainieren. Während der Arbeit wird deutlich, wo individuelle Stärken aber auch leichte Defizite im Hinblick auf eine Berufstätigkeit liegen. In diesem Bereich der Arbeitstherapie können sich die Patienten besonders kreativ mit einbringen und so ihr eigenes Arbeitsumfeld gestalten.

02.07.2015

Der Sommer beginnt

Der Bereich Garten in der Arbeitstherapie konnte bei schönem Sommerwetter wieder beginnen.
Patienten mit beruflichen Problemlagen aus der Klinik am Park (Klinik für Abhängigkeitserkrankungen) und der Klinik Martinusquelle (Fachklinik für Allgemeine Psychosomatik und Psychotherapie) arbeiteten Hand in Hand, um mit der Blumenspende des Raiffeisen-Marktes Paderborn das Klinikgelände vor dem KoMBOR-Haus zu verschönern.
Hierbei entstanden durch hohe Motivation und Leistungsbereitschaft der Patienten neu angelegte Blumen- und Kräuterbeete.
Nutzbare Kräuter wie frisches Basilikum, Knoblauchgras und Petersilie bereichern dann das Kochen im arbeitstherapeutischen Bereich der Küche.
Die beiden beteiligten Kliniken bilden das Zentrum für Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin (ZPPM).

11.05.2015

CogniPlus verbessert KoMBOR-Angebot

Kognitive Störungen (z.B. Konzentrationsschwierigkeiten, Merkfähigkeitsstörungen) spielen bei vielen (psychischen) Erkrankungen eine wichtige Rolle und werden vom Patienten meist als sehr belastend erlebt.1505ITzentren
Deshalb ist seit Anfang Mai im PC-Schulungsraum im KoMBOR-Haus das computergestützte Training kognitiver Fähigkeiten mittels CogniPlus für Patienten möglich. Die zusätzliche Verknüpfung mit den Wiener Testsystemen ermöglicht darüber hinaus die Diagnostik kognitiver Defizite und den Einsatz weiterer psychologischer Testverfahren. Mittels lebensnaher Szenarien können Patienten selbstständig mit automatischer Anpassung des Schwierigkeitsgrades einzelne Bereiche kognitiver Fähigkeiten trainieren, Fortschritte und Verbesserungen werden individuell rückgemeldet.

10.03.2015

Konzept von Dipl.-Psychologin Johanna Frieler auf Uni-Webseite

Die Abteilung für Rehabilitationswissenschaften an der Universität Würzburg hat ein Internet-Portal zur Beruflichen Orientierung in der medizinischen Rehabilitation online gestellt.
Im Bereich der Praxisbeispiele findet sich auch ein Beitrag von Dipl.-Psychologin Johanna Frieler, Ltd. Psychologin im Kompetenzzentrum für Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (KoMBOR) Bad Lippspringe.

LINK zur Seite

16.02.2015

Interview: KoMBOR in Bad Lippspringe

Wofür steht die Abkürzung KoMBOR und was verbirgt sich in Bad Lippspringe dahinter?
KoMBOR bedeutet  Kompetenzzentrum für Medizinisch-Beruflich Orientierte Rehabilitation.
Es ist eine Einrichtung, die sich um Patienten kümmert, die sich in besonderen beruflichen Problemlagen befinden.
Davon gibt es 3 Arten:
1.    Ein Pat. ist länger als 12 Monate oder häufiger krankgeschrieben und/oder er ist schon länger arbeitslos und hat Schwierigkeiten in den Beruf zurückzufinden.
2.    Der Pat. hat Sorgen, den Anforderungen seines Arbeitsplatzes nicht mehr gerecht zu werden.
3.    Bei einem Pat. erscheint eine berufliche Veränderung erforderlich oder steht in Aussicht z.B. bei einer Versetzung oder einer Umschulung.
Man schätzt, dass etwa 30% aller Reha-Patienten eine berufliche Problemlage haben und deswegen ein besonderes Behandlungsangebot benötigen.

Warum steigt derzeit der Bedarf nach beruflich orientierter Reha?
Die Menschen müssen heute insgesamt länger im Berufsleben bleiben. Die Arbeitswelt verändert sich in immer kürzeren Abständen. Es sind heute weniger Patienten, die wegen körperlichen Belastungen krank werden, sondern mehr Pat., die dem psycho-mentalen Stress der heutigen Arbeitswelt nicht mehr gewachsen sind.

Wie alt sind die Rehabilitanden durchschnittlich und welchen beruflichen Hintergrund haben sie?
Die Rehabilitanden im ZPPM kommen aus allen Berufsgruppen und sind in 36% der Fälle zwischen 40 und 50 Jahren und in 38% der Fälle zwischen 50 und 60 Jahren alt.

Welche Therapieformen durchlaufen sie bei uns?
Zusätzlich zum regulären Rehabilitationsprogramm erhalten die Pat. eine spezielle berufsbezogene Diagnostik und mehrere Termine mit dem Sozialdienst. Sie durchlaufen spezielle berufsbezogene Therapiegruppen und ein individuell auf sie zugeschnittenes Arbeitsplatztraining. Das Arbeitsplatztraining umfasst zurzeit die Bereiche Küche und Hauswirtschaft, EDV- und Bürotraining sowie Gartentherapie. In Kürze kommt noch ein Hirnleistungstraining bei kognitiven Störungen hinzu.

Bekommen Sie Rückmeldungen zu den Therapieerfolgen?
Die Deutsche Rentenversicherung hat festgestellt, dass Pat., die an MBOR-Programmen teilnehmen länger im Berufsleben bleiben und früher nach langer Krankschreibung ins Berufsleben zurückkehren. Auch kommt es seltener zu Frühverrentungen als in den Vergleichsgruppen.

Wie wird sich KoMBOR in den nächsten Jahren im MZG entwickeln?
Die Nachfrage nach MBOR-Angeboten wird in Zukunft immer mehr zunehmen. Denkbar ist auch eine Erweiterung des Angebotes für andere Fachabteilung des MZG. Erwähnenswert ist auch die wissenschaftliche Begleitung des KoMBOR`s durch die Universität Münster. In den nächsten Jahren wird es Fachveröffentlichungen dazu geben und Kongresse zum Thema „Beruf und Gesundheit“.

06.02.2015

Infofolder kostenlos erhältlich
Das KoMBOR hat einen neuen Informationsfolder herausgegeben. Auf sechs Seiten stellt sich das KoMBOR vor. Der Folder wird kostenlos an Interessierte verteilt. Er kann aber auch als pdf-Datei heruntergeladen werden. Dazu klicken Sie einfach HIER.

20.01.2015

Neue patientengerechte Anpassung des berufsspezifischen Angebots „Arbeitstherapie Kochen“kochen15
Zu Beginn des neuen Jahres wurde die Arbeitstherapie Kochen den Bedürfnissen und den Therapieplänen der Patienten optimal angepasst.
Es finden nun zwei Gruppen im Wechsel statt, so dass mehr Plätze für Patienten zur Verfügung stehen. Die Arbeitstherapiezeiten wurden auch für die Gruppe Kochen auf 90 Minuten je Einheit gekürzt, so dass diese nun parallel zur Arbeitstherapie „EDV“ stattfinden kann. Gleichzeitig werden den Patienten mehr Zeiten für Wege und andere wichtige Therapieangebote zur Verfügung stehen.

03.12.2014

PC-Schulungsraum mit modernster TechnikEDV3
Im neu entstandenen PC-Schulungsraum wurde vor Kurzem mit der Arbeitstherapie begonnen und die ersten Patienten nahmen bereits erfolgreich teil.Hierbei wird modernste EDV-Technik in Verbindung mit zehn eingerichteten Schulungsplätzen genutzt, um Schlüsselqualifikationen, die so genannten Grundarbeitsfähigkeiten, zu trainieren und zu stärken. Berufliche Problemlagen am Arbeitsplatz werden hierdurch erkannt und können mit Hilfe des Trainings gemindert werden.

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