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Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass die Klinik am Park in Bad Lippspringe die ehemaligen und derzeitigen Patientinnen und Patienten zu einem Ehemaligentreffen einlädt. Rund 300 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet konnte die Chefärztin Dr. Regina von Einsiedel mit ihrem Team im Rahmen eines geselligen Nachmittags  begrüßen.
„Das Ehemaligentreffen war auch dieses Jahr wieder sehr bewegend und ein voller Erfolg“, resümierte die Chefärztin. Es waren nicht nur alkohol-, medikamenten- und drogenabhängige Ehemalige dabei, sondern erstmalig auch Pathologische Glücksspieler, also Menschen, die um Geld spielen.
Die abstinenten Patienten berichteten im Rahmen des Treffens über ihre persönlichen Schicksale. „Die Sucht verändert das eigene Leben, aber auch das der Familienangehörigen, die eigene Arbeit und den Freundeskreis“, sagte Dr. Regina von Einsiedel.
Bei vielen ehemaligen Patienten schwangen der Stolz und die Erleichterung mit, den Kampf gegen die Abhängigkeit gewonnen zu haben. Die Geschichten ehemaliger Patienten, die von den hilfreichen Erfahrungen während der Behandlung in der Klinik berichteten, waren eindrucksvoll. Eine Patientin betonte die Auswirkung der Suchterkrankung auf die Angehörigen, insbesondere auf ihre Kinder. Die Berichte vermittelten den jetzigen Patientinnen und Patienten Mut und Durchhaltevermögen für die Wege in die Abstinenz.
Die Chefärztin, die Leitende Psychologin Denise Vernetti-Prot und der Leitende Oberarzt Dr. Andrej Volkon können mit ihrem engagierten und kompetenten Team sichtbare Erfolge vorweisen.
„Die Klinik ist auf 70 Betten erweitert worden. Seit 2015 werden Pathologische Glückspieler erfolgreich in der Klinik behandelt. Das Konzept „Beruf und Abhängigkeit“ hat sich nun seit vier Jahren bewährt“, sagte Michael Ennenbach, der als Kfm. Direktor auch für die Klinik am Park verantwortlich ist.
In der Behandlung befassen sich die Patientinnen und Patienten nicht nur mit ihrer Sucht, sondern werden auch für die Arbeit fit gemacht. Abhängige Mütter und Väter können mit ihren Kindern aufgenommen werden. Dr. Regina von Einsiedel ist stolz auf ihre bewährten und neuen Therapiekonzepte, wie Schematherapie und Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie.
Dr. Regina von Einsiedel dankte den Patienten für ihre Treue zur Klinik, aber auch dem Team, das fachlich kompetent sei und mit menschlicher Wärme die Behandlung der Abhängigen im Auge habe.
Die Klinik für Abhängigkeitserkrankungen ist Teil des ZPPM (Zentrum für psychosomatische und psychotherapeutische Medizin), zu dem auch die Klinik Martinusquelle mit der Fachklinik für Allgemeine Psychosomatik und Psychotherapie sowie das Kompetenzzentrum für beruflich-orientierte Reha gehören.

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Dr. Regina von Einsiedel (10. v. r.) mit ihrem Team.

Foto: Kornelia Rempe

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