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Die zum Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe gehörende Cecilien-Klinik, eine onkologische Schwerpunktklinik für Anschlussrehabilitation, hat ihren Schwerpunkt in der Uro-Onkologie gestärkt. Mit Anderson Kuetche ist jetzt ein ausgewiesener Spezialist für diesen Bereich verantwortlich. Der 39-Jährige wechselte vom Bundeswehr-Zentralkrankenhaus Koblenz nach Ostwestfalen. „Wir freuen uns, dass wir diesen ausgewiesenen Facharzt für uns gewinnen konnten“, sagt Prof. Dr. Dr. Andreas S. Lübbe. Er ist Chefarzt der Cecilien-Klinik und gleichzeitig Ärztlicher Direktor des MZG. Ein Aspekt für den Wechsel nach Bad Lippspringe war für Anderson Kuetche der betriebsnahe Kindergarten des MZG, in dem sein Sohn einen Platz bekam. Aber vor allem das Renommee und das positive Arbeitsklima in der Cecilien-Klinik sind dem gebürtigen Kameruner gleich aufgefallen. Vor zwanzig Jahren kam Anderson Kuetche nach Deutschland und studierte zunächst in Siegen Chemie, wechselte 1998 nach Gießen und absolvierte dort bis 2005 sein Medizinstudium. Jeweils vier Monate lang verbrachte Kuetche dann im Rahmen des Praktischen Jahres in der Schweiz und in Kamerun. 2005 führte ihn der Weg zum ersten Mal nach Ostwestfalen. Bis 2007 war Kuetche in Salzkotten als Assistenzarzt in der Chirurgie tätig, absolvierte dann bis 2011 die Facharzt-Ausbildung in Bad Homburg. Als Facharzt für Urologie arbeitete Anderson Kuetche von 2012 bis 2016 im Bundeswehr-Zentralkrankenhaus in Koblenz. Im Rahmen dieser Tätigkeit war er zweimal in Afghanistan als Mitglied der ISAF als Leiter der urologischen FU-Stelle (Funktionsuntersuchungsstelle) im Feldlazarett Maza-E-Sharif eingesetzt. In Bad Lippspringe kümmert sich Anderson Kuetche vor allem um Patienten, die nach erfolgter urologischer Behandlung eine Reha in Anspruch nehmen. In den vergangenen Jahren ist Prostatakrebs die häufigste bösartige Erkrankung des Mannes geworden. Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 63.000 Männer. Die Rehabilitation sorgt für eine bessere Linderung von Beschwerden und für eine Stärkung der Beckenmuskulatur. Dadurch erhalten Patienten zum Beispiel wieder die Kontrolle über ihre Urinabgänge zurück. In seiner Freizeit ist Anderson Kuetche ein echter Weltenbummler. 16 Länder hat er bisher bereist. Aber auch soziales Engagement ist ihm wichtig. Seit 2002 leitet der Arzt ein Hilfsprojekt, das sich um die Verbesserung von Gesundheit und Bildung in Afrika kümmert. Weiterhin ist er Generalsekretär der Vertretung der Kamerunischen Ärztekammer in Deutschland. Hier steht die Vernetzung der rund 400 in Deutschland tätigen Ärzte aus Kamerun im Fokus.

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Anderson Kuetche ist jetzt in der Cecilien-Klinik Bad Lippspringe tätig.

Foto: Harald Morsch

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