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In unserem Schmerzzentrum haben wir die Multimodale Schmerztherapie etabliert. So werden Schmerzpatienten in der Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe (Kreis Paderborn) gemeinsam von folgenden Fachdisziplinen behandelt:

  • Anästhesie
  • Psychologie
  • Innere Medizin
  • Physiotherapie
  • Sporttherapie
  • Kunsttherapie

Die Säulen der Multimodalen Schmerztherapie, so wie wir sie verstehen:

  • Medizin
  • Psychologie
  • Physiotherapie
  • Sozialarbeit
  • Pflege
  • Entspannung

Therapieablauf:

Der Arzt führt die Eingangsuntersuchung durch, bestimmt die folgende Therapie und überprüft täglich den Erfolg. Im Bereich der Psychologie führen wir Gespräche, um die psychischen Auswirkungen des Schmerzes zu behandeln und psychische Ursachen für die Schmerzen zu finden. In der Physiotherapie bieten wir Krankengymnastik, Manuelle Medizin, Osteopathie etc. an.

Der Sozialdienst gibt Beratung zur Bewältigung des Alltags. Dazu zählen Tipps zu Hilfen für zu Hause, zu Pflege und zu Hilfsmitteln, die Unterstützung bei Anträgen für Rente und Reha-Kuren und Informationen zur Neugestaltung des Alltags (Umzug, berufliche Veränderung).

Eine wichtige Rolle spielt auch die Pflege, denn ohne gute Pflege gibt es keine gute Therapie.
Und nicht zuletzt die Entspannung hat bei uns eine große Bedeutung. Wir bieten Kunsttherapie, Qi Gong, Konzentrative Bewegungstherapie und PMR nach Jacobson an.

Therapieformen – kurz erklärt:

  • Manuelle Therapie:
    Ganz besondere Handgriff-Techniken kennzeichnen die Manuelle Therapie. Dabei geht es darum, zunächst Bewegungsstörungen der Wirbelsäule oder der Extremitätengelenke zu erkennen. Daraus leiten sich die therapeutischen Handgriffe der folgenden Therapie ab (Mobilisation). Die Manuelle Therapie eignet sich sehr gut zur Schmerzlinderung, da sie überaus schonend ist.
  • Osteopathie:
    Basis der Osteopathie ist das Wissen um die gegenseitige Abhängigkeit von Struktur und Funktion der einzelnen Teile unseres Körpers. Die Kenntnis der vielen unterschiedlichen Strukturen wie Muskeln, Knochen und Organen hilft dem Therapeuten, diese in den Gesamtzusammenhang des Körpers einzuordnen. So kann er Funktionsstörungen bewerten und versuchen, diese zu beheben. Ziel ist es, die Beweglichkeit wieder herzustellen.
  • Ergotherapie:
    Im Rahmen der Ergotherapie sollen den Menschen verlorengegangene körperliche Fähigkeiten und Bewegungsmuster wieder zurückgegeben werden. Auch diese Therapieform folgt dem ganzheitlichen Ansatz: Es werden die Bewegungsabläufe geübt und gleichzeitig spielt die eigene Wahrnehmung des Wiedererlernten eine Rolle. Ergotherapie wird auch bei der Linderung von Schmerzen eingesetzt.

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