Schriftgröße:

23.05.2018

Lokalzeit OWL-Video ist online

Ein Team des WDR hat bei uns einen interessanten Film gedreht. Dieser ist jetzt auf YouTube verfügbar.

18.05.2018

Schauen Sie sich unser neues Video "Pflegekräfte gesucht" an

 

30.04.2018

Intensivpflege-Wohngemeinschaft in Begleitung des ambulanten Intensiv-Pflegedienstes Mehr Zeit Gemeinsam „auf Achse“

Die ersten Sonnentage des Jahres wurden sofort genutzt, um einen gemeinsamen Ausflug in den Arminius-Park zu machen.
Mit Hilfe der Angehörigen, den Pflegekräften und den Betreuungsassistenten wurde mit einem großen logistischen Kraftakt ein gemeinsamer Ausflug geplant und durchgeführt. Alle 10 intensivpflegepflichtigen Bewohner der Intensiv-Pflege WG waren erstmals gemeinsam und gleichzeitig außer Haus.

0430 1web

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Begleitung von Gitarrenmusik des Pflegers Vlad Pustai gab es Eis für alle. Der Ausflug passte perfekt zum Motto „Mehr Zeit Gemeinsam“.

0430 2web

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17.04.2018

Meine neue Aufgabe als Betreuungskraft in der Intensivpflege-Wohngemeinschaft des MZG

Am 1. September 2016 war mein 1. Tag beim ambulanten Intensiv-Pflegedienst „Mehr Zeit Gemeinsam“ Nachdem ich 43 Jahre in der Verwaltung des MZG gearbeitet habe, bin ich im Oktober 2014 in den Ruhestand gegangen. Im Stillen hatte ich immer den Wunsch gehabt, Patienten/Bewohner des Medizinischen Zentrums für Gesundheit zu betreuen, Freude und Abwechslung zu geben. Mein ehemaliger Kollege aus der Verwaltung bot mir dann eine Stelle als Betreuungskraft in der WG an. Meine Frage war dann … kann ich so etwas überhaupt? Wie reagieren die Bewohner auf mich … nehmen sie mich an? Aber meine innere Vorfreude überwog, nachdem ich mit Herrn Oliveira, Pflegedienstleiter des ambulanten Intensiv-Pflegedienstes, durch die WG gegangen war und ich die Bewohner persönlich kennenlernen durfte. Es folgten dann wunderbare Gespräche, ganz viel Freude beim Karten spielen, beim Kegeln, Singen und ganz rührende Geschichtenerzählungen … einfach nette Sachen, die den Bewohnern Abwechslung und Freude brachten und natürlich noch bringen. Selbstverständlich gehören auch ein Streicheln über die Wange und ein liebevoller Händedruck dazu. Das Schönste an unserer Arbeit sind natürlich für alle die gesundheitlichen Erfolge unserer Bewohner. Ich muss jetzt auch einmal ein ganz dickes Lob aussprechen für das gesamte Pflegepersonal. Ich wurde sehr nett aufgenommen und jede Frage, die ich natürlich hatte und auch noch habe, wurde mir beantwortet. Ein Highlight sind bei gutem Wetter immer unsere Ausflüge mit allen 10 Bewohnern in die nahe Umgebung … im Arminiuspark ein kleines Eis essen, die wunderschöne Narzissenwiese im Jordanpark … die Blumenbeete in der Fußgängerzone und natürlich für uns Frauen die Geschäfte … gestärkt kommen wir dann jedes mal in unserer WG wieder an mit ganz vielen neuen Eindrücken … Auch die Gespräche mit den Angehörigen empfinde ich als große Bereicherung … wir sind einfach alle zusammen eine große Familie!!! Ich wünsche uns allen, dass wir weiterhin so gut zusammen arbeiten dürfen und vor allen Dingen unseren Bewohnern von Herzen alles erdenklich Gute … Unser Motto soll weiterhin -Mehr Zeit gemeinsam- sein.

D a n k e
Ihre, eure Betreuungskraft Annerose Gerhardt

22.03.2018

Der Tag, der alles veränderte: 30. Mai 2017

Meine Frau hatte morgens einen schweren Schlaganfall. Über das Ev. Krankenhaus in Gütersloh kam sie noch am gleichen Tag in das Ev. Krankenhaus in Bielefeld / Gilead I). Aufgrund des Schlaganfalls/Gehirnblutens lag eine Schlucklähmung vor. Nach eingehender Beratung durch den behandelnden Arzt haben meine zwei Töchter und ich die Entscheidung getroffen, einem Luftröhrenschnitt zuzustimmen und ein Tracheostoma anzulegen. Die Ernährung sollte über eine PEG Sonde geregelt werden. Nach 4 Wochen auf der Intensivstation im Gilead I kam meine Frau am 28.06.2017 in die Reha und zwar in die Aatalklinik in Bad Wünnenberg. Ich habe mich gefragt, was macht man mit einer Person, die im Wachkoma liegt, in einer Reha-Klinik? Aber in den 6 Wochen Reha inkl. 3 Wochen Verlängerung war meine Frau schon so weit, dass wir mit ihr von Zeit zu Zeit im Rollstuhl im Kurpark fahren konnten. Irgendwann geht die Kur dem Ende zu, was ist dann? Aber auch hier kam Hilfe durch den sozialen Dienst. Mit diesem wurde dann die weitere Vorgehensweise besprochen. Es wurden mir Anschriften von Pflegeeinrichtungen gegeben, wohin meine Frau nach dem Ende der Reha kommen könnte. Ich habe dann alle mir überlassenen Anschriften besucht, die Pflegeheime besichtigt und mit den Pflegedienstleitern gesprochen. Von allen angefahrenen Pflegediensten hat mir der Intensiv Pflegedienst „Mehr Zeit Gemeinsam (MZG)“ in Bad Lippspringe am besten gefallen. Warum war das so? Mir hat vor allem die Nähe zu den Ärzten und Krankenhäusern gefallen, so dass im Notfall eine gute medizinische Versorgung gewährleistet ist. Die sauberen Räumlichkeiten und die Aussage einer Bewohnerin, dass sie sich hier sehr, sehr wohl fühle, haben mich auch überzeugt. Zunächst bekam ich aber eine Absage. Jedoch einen Tag später kam dann doch noch die Zusage vom Pflegedienstleiter Herrn Oliveira, meine Frau doch im MZG aufzunehmen. Da war ich sehr glücklich und froh. Meine Frau wurde dann am 09. August 2017 in der Intensiv Pflege WG aufgenommen. Inzwischen ist meine Frau ein halbes Jahr dort und ich habe heute einen Traum. Ich wünsche mir, dass Dankbarkeit mehr Raum gewinnt. Ich weiß aber auch, dass eine Veränderung bei jedem einzelnen beginnen muss, auch bei mir. Zu dieser Erkenntnis trugen die Menschen in der MZG in der vergangenen Zeit bei. Ich habe auf vielfältige Weise ihre Hilfe und ihr „an der Seite stehen“ erfahren. Da habe ich das Gefühl von großer Dankbarkeit. Dankbar werden für das, was meiner Frau und mir an Gutem und Erfreulichem durch die Menschen gegeben wird und durch die mein Leben bereichert wird. Ich weiß inzwischen, dass meine Frau in der Intensivpflege „Mehr Zeit Gemeinsam“ in guten Händen ist. Ich glaube auch, dass meine Frau dies auch spürt, denn ansonsten hätte sie nicht solche Fortschritte gemacht. Dass für jeden Besuch bei meiner Frau in Bad Lippspringe 140 km Wegstrecke anfallen, spielt dann für mich keine Rolle mehr. Ich danke „Mehr Zeit Gemeinsam“ und wünsche ihnen und mir, dass aus der Dankbarkeit eine Lebenseinstellung wächst, die das Gute sieht und es auch anderen gönnt. Wie schön, wenn daraus dauerhaft mehr Zufriedenheit entsteht. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viele dankbare Momente.
Ihr Volker Schumann

Die Darstellung dieses Briefes an dieser Stelle erfolgt mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors. Wir danken Herrn Schumann für die eindrückliche Schilderung.

20.03.2018 

Berührende Momente: Meine ganz persönlichen Eindrücke eines Besuchs der Intensivpflege-WG

Das erste was ich bemerke als ich die Tür öffne und die WG betrete, ist das Sonnenlicht, das den pfirsichfarbenen Wänden einen warmen Glanz verleiht. Ich höre gedämpfte Stimmen auf dem Flur und irgendwo erklingt Gitarrenmusik. Bevor ich auch schon begrüßt werde von Alberto Oliveira, dem Pflegedienstleiter, bemerke ich bereits die riesigen Tafeln an den Wänden, die allem Anschein nach mit Fotos von den Bewohnern bestückt sind. Nach der Begrüßung erfahre ich dann auch woher die Musik kommt. Im gemeinschaftlichen Wohnzimmer sitzt ein Pfleger mit einer Bewohnerin zusammen und spielt Gitarre. Kurz darauf ertönt sein Gesang durch die WG. Wow! Ich bin richtig begeistert. Die Dame ist ebenfalls so angetan, dass sie sogar versucht mitzusingen, und das, obwohl kein Ton aus ihrer Kehle kommen kann. Denn sie ist tracheotomiert, wird über einen Luftröhrenschnitt beatmet. Von Herrn Oliveira erfahre ich, dass fast alle der 10 Bewohnerinnen und Bewohner auf diese Weise beatmet werden. Sie haben schwere Erkrankungen, die die Atmung beeinträchtigen und benötigen intensive Pflege und Betreuung, die sie von dem ambulanten Intensivpflegedienst „Mehr Zeit Gemeinsam“ bekommen. Der Name des Pflegedienstes wird hier wirklich gelebt. Ich kehre zurück zu den Bildern im Flur und betrachte sie etwas genauer. Auf unzähligen Fotos sehe ich Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegekräfte und andere Begleiter bei gemeinsamen Ausflügen oder wie sie miteinander Schabernack treiben. Da sind Fotos von einer kleinen Gruppe in der Stadt, bei einem Spaziergang durch den Park, oder auch von einer Nikolausfeier mit Besuch von Musikern der Feuerwehr Bad Lippspringe. Aber auch der Alltag wurde abgelichtet. Auf einem Bild wurde ein Bewohner bei der Physiotherapie festgehalten, auf einem anderen sitzen mehrere Pflegekräfte mit einer Bewohnerin ganz gemütlich in der Küche.  „Wir machen hier auch manchmal Unsinn, wie in einer Familie. Dann klauen wir einer Bewohnerin schon mal die Schuhe oder so etwas“, erzählt Herr Oliveira. Die familiäre Atmosphäre ist mir schon beim Betreten der WG aufgefallen. Die Pflegekräfte haben gut zu tun und bewegen sich zügig über den Flur, aber keiner wirkt hektisch oder gestresst. „Das funktioniert nur so gut, weil das Team so super ist“, bestätigt mir der Pflegedienstleiter, „wir machen hier vieles etwas anders“. Der Arbeitsaufwand ist trotzdem hoch, aber ich habe den Eindruck die Mühe lohnt sich.

Franziska Dinter

01.03.2018

Dank an "Mehr Zeit Gemeinsam"

Ein sehr bewegender Brief

Oftmals schlägt das Schicksal ohne Vorwarnung zu. Menschen werden aus dem Alltag gerissen und erhalten eine medizinische Diagnose, die ihr bisheriges Leben - und auch das der Angehörigen - verändert. Unsere Intensivpflege-Wohngemeinschaft ist das Zuhause für Menschen, die eine eigene, berührende Geschichte haben. Mitunter erreichen uns sehr bewegende Briefe. Einen solchen veröffentlichen wir - mit ausdrücklichem Einverständnis der Verfasser - gerne an dieser Stelle.

Klicken Sie HIER, um den Brief als pdf-Dokument herunterzuladen.

 

WG

28.02.2018

plA3stellensucheWG 1

 

19.02.2018

Intensivpfleger sind nah an den Menschen

Tamara Vahldiek und Markus Vogt werben für einen Beruf mit Zukunft

Eine Wohngemeinschaft als Arbeitsplatz? Das klingt zunächst ungewöhnlich. Bei genauer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass es sich bei der Intensivpflege-Wohngemeinschaft in Bad Lippspringe um eine ganz besondere WG handelt. Tamara Vahldiek und Markus Vogt gehören zum Team des Ambulanten Intensivpflegedienstes „Mehr Zeit Gemeinsam“.
Sie kümmern sich mit großem Engagement um die Bewohnerinnen und Bewohner einer Wohngemeinschaft für intensivpflege-pflichtige Menschen, die sich in der Teutoburger-Wald-Klinik in Bad Lippspringe befindet.
„Das ist ein absoluter Traumjob“, sagt Tamara Vahldiek. Die 24-Jährige ist ausgebildete Pflegefachkraft für Altenpflege und hat eine Weiterbildung zur Fachkraft für außerklinische Beatmung absolviert. Das war wichtig, denn die Bewohner in „ihrer“ WG haben allesamt einen Luftröhrenschnitt und werden zum Teil dauerhaft mit Hilfe einer Beatmungsmaschine beatmet. „Die Weiterbildung hat mich perfekt auf die Arbeit mit den Bewohnern vorbereitet und gibt mir Sicherheit“, sagt Tamara Vahldiek. Seit über einem Jahr arbeitet sie beim ambulanten Intensivpflegedienst und hat hier ihren Traumjob gefunden: „Das Miteinander im Team und die familiäre Betreuung unserer Bewohner sind zwei Faktoren, die für diesen Job sprechen.“ Sie hat zuvor in der stationären Altenpflege gearbeitet und nach einer beruflichen Alternative gesucht. „Der Alltag in unserer WG ist von einer herzlichen Atmosphäre geprägt“, sagt Tamara Vahldiek. „Wir leben förmlich mit unseren Bewohnern, erleben und gestalten den Alltag gemeinsam.“
Die Nähe zu den Menschen ist auch für Markus Vogt wichtig. Nach verschiedenen beruflichen Stationen hat die 41-jährige Pflegefachkraft für Altenpflege 2016 ihre Tätigkeit beim Ambulanten Intensiv-Pflegedienst „Mehr Zeit Gemeinsam“ aufgenommen. „Da unsere Bewohner schon länger und für immer bei uns leben, kennt man ihre Bedürfnisse und kann sich perfekt darauf einstellen. Wir nehmen uns auch viel Zeit für Gespräche und so baut man nach und nach ein Verhältnis auf, das man schon mit einer WG-Freundschaft vergleichen kann.“
Nach Möglichkeit unternehmen die Mitarbeiter mit den Bewohnern Ausflüge in die Umgebung. Auch das fördert den Teamgedanken.
Tamara Vahldiek und Markus Vogt haben ihren Traumjob gefunden und hoffen darauf, dass auch andere Menschen dieses interessante Berufsfeld für sich entdecken. Aufgrund der großen Nachfrage wird zurzeit eine zweite WG eröffnet. In Nachbarschaft zum jetzigen Standort ist ein Neubau für zwei WG´s geplant, dort können dann 24 intensivpflegepflichtige Menschen leben.

02pflege5be

Tamara Vahldiek (links) und Markus Vogt gehören zum Team des Ambulanten Intensivpflegedienstes „Mehr Zeit Gemeinsam“.

Foto: Heiko Appelbaum

 

31.01.2018

„Jeder Tag ist ein Geschenk“

Intensivpflege-Wohngemeinschaft in Bad Lippspringe bietet Raum zum Leben

Bedre Bollmeier aus Vlotho (Kreis Herford) hat ein bewegtes Leben hinter sich. Viele Jahre arbeitete sie als Dolmetscherin bei der Polizei im Kreis Minden-Lübbecke. Doch dann kam ein drastischer Einschnitt: Bei Bedre Bollmeier wurde eine schwere Lungenkrankheit diagnostiziert. Es folgten Aufenthalte in Spezial-Kliniken und schließlich bekam die Patientin ein Tracheostoma. Seither wird sie durch diese chirurgisch angelegte Öffnung der Luftröhre beatmet. Anfang 2016 beschloss Bedre Bollmeier, in eine Wohngemeinschaft für Menschen zu ziehen, die dauerhaft beatmet werden. „Das war rückblickend die beste Entscheidung, die ich in meiner Situation treffen konnte“, sagt die Vlothoerin. Ihre neue Heimat befindet sich in Bad Lippspringe. Der Intensivpflegedienst „Mehr Zeit Gemeinsam“ legt den Fokus auf die medizinische Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen in einem häuslichen Umfeld. Er ist spezialisiert auf die Betreuung von Menschen, die auf eine Kurz- oder Langzeitbeatmung angewiesen sind. In der Intensivpflege-Wohngemeinschaft hat Bedre Bollmeier ein eigenes Zimmer, das medizintechnisch bestens ausgestattet ist. Dennoch hat man beim Betreten des Raumes nicht das Gefühl, in einem Klinikzimmer zu sein. Die Bewohner richten sich ihre Zimmer nach eigenen Wünschen ein. Bedre Bollmeier hat schon früher sehr gerne gekocht. Und so steht in Ihrem behaglich ausgestatten Zimmer auch ein eigener Kühlschrank, in dem sie frische Lebensmittel aufbewahrt. Bilder ihrer Familie und Stofftiere zieren Wände und die Fensterbank. „Leider kann ich mich mit dem Tracheostoma nicht mehr uneingeschränkt bewegen, aber die Pflegerinnen und Pfleger unterstützen mich sehr“, sagt die Bewohnerin. Ohnehin lobt sie die Atmosphäre und die Pflegekräfte von „Mehr Zeit Gemeinsam“ über alle Maßen: „Hier wird mir fast jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Wir unternehmen viel gemeinsam und es gibt keinen Stress und keine Hektik.“ In der Tat gehören Ausflüge in die Umgebung zum Betreuungskonzept. „Wir versuchen, unsere Bewohnerinnen und Bewohner möglichst viel am Alltag teilhaben zu lassen“, sagt der Pflegedienstleiter Alberto Oliveira. Dazu gehört ein Einkaufsbummel in Paderborn und im Sommer auch mal ein Ausflug in ein Eiscafé. Den Bewohnern stehen spezielle Rollstühle zur Verfügung, die ihnen Mobilität ermöglichen. Die Intensivpflege-Wohngemeinschaft ist darauf ausgelegt, dass die Bewohner über einen langen Zeitraum hier leben. „Es entstehen familienähnliche Bindungen“, sagt Alberto Oliveira. „Das wird von den Bewohnern und den Mitarbeitern sehr geschätzt und macht den besonderen Reiz unseres Konzeptes aus.“ Auch wenn die Bewohner schwere gesundheitliche Schicksalsschläge hinter sich haben, spürt man in der Wohngemeinschaft keine Resignation. „Ich bin dankbar für jeden Tag, den ich hier erleben darf“, sagt Bedre Bollmeier. Sie freut sich bereits auf den nächsten Ausflug in den nahegelegenen Arminiuspark und an die Lippequelle: „Man lernt, bescheiden zu sein und erfreut sich auch an scheinbaren Kleinigkeiten.“

01bollmeier bebe

Bedre Bollmeier fühlt sich in der Intensivpflege-Wohngemeinschaft in Bad Lippspringe sehr wohl.

Foto: Heiko Appelbaum

 

Wohngemeinschaft statt „Schicht im Schacht“

Franz Schröder hat sich zurück ins Leben gekämpft

„Ich bin wohl dem Teufel nochmal von der Schüppe gesprungen.“ – Wenn Franz Schröder zurück blickt, hat er immer noch die Worte eines Klinikarztes im Ohr. „Vier Wochen gab er mir noch. Dann sei Schicht im Schacht.“ Die Überlebensprognose fiel aufgrund einer schweren Lungenkrankheit so niederschmetternd aus. Doch dann kämpfte sich Franz Schröder zurück ins Leben. Die Ärzte sprachen von einem Wunder, auch wenn es zunächst immer wieder auf und ab ging. Aus seiner Heimatstadt Oer-Erkenschwick wurde der Datenübertragungstechniker dann nach Bad Lippspringe verlegt. In der dortigen Karl-Hansen-Klinik gibt es eine Abteilung, in der Ärzte sich um Patienten mit schwersten Lungenkrankheiten kümmern. Zwischenzeitlich war Franz Schröder ein halbes Jahr ohne Bewusstsein. Doch dann verbesserte sich sein Zustand; der Lebenswille und die gute ärztliche und pflegerische Betreuung trugen dazu bei, dass sich der Gesundheitszustand stabilisierte. Irgendwann wurde dem Patienten klar, dass er auf ständige fremde Hilfe und dauerhafte künstliche Beatmung angewiesen sei. „Ich erfuhr, dass es in direkter Nachbarschaft zur Karl-Hansen-Klinik eine spezielle Wohngemeinschaft für Menschen, die intensivpflegerisch betreut werden müssen, gibt“, erinnert sich Franz Schröder. „Zum Glück hatte die WG noch ein freies Zimmer und ich habe mich direkt eingemietet.“ Das liegt mittlerweile 18 Monate zurück. In der Intensivpflege-WG fühlte sich Franz Schröder von Anfang an wohl: „Die Betreuung durch den Intensiv-Pflegedienst „Mehr Zeit Gemeinsam“ ist sehr individuell und Alle nehmen sich viel Zeit für uns Bewohner. Es ist natürlich kein Vergleich zu meinem vorherigen Leben im Ruhrgebiet, aber ich bin glücklich, dass ich hier bin.“ Franz Schröder hat gelernt, mit seiner gesundheitlichen Situation klarzukommen. Die dauerhafte künstliche Beatmung ist unumgänglich. Für Mobilität sorgt inzwischen ein High-Tech-Rollstuhl, der dem Bewohner auch die Teilnahme an den betreuten Ausflügen ermöglicht. Mitunter genießt Franz Schröder es auch, einfach nur im Rollstuhl zu sitzen und das Mittagessen einzunehmen. „Es sind die Kleinigkeiten, die man zu schätzen lernt“, sagt er und freut sich darüber, dass er dank Internet auch mit der Außenwelt in Kontakt sein kann. „Tablet und Mobiltelefon sind meine unverzichtbaren Begleiter“, sagt Franz Schröder. Da merkt man, dass er lange Jahre bei der Deutschen Telekom beschäftigt war. Immer eine gute Verbindung: das sei wichtig. Und der Kampf um das eigene Leben. Denn wer sich aufgebe, habe schon verloren.

01schroeder bebe

Franz Schröder ist auf dauerhafte künstliche Beatmung angewiesen.

Foto: Heiko Appelbaum

 

11.12.2017

Vorweihnachtliche Stimmung in der Beatmungs-Wohngemeinschaft

Das Team des ambulanten Intensiv-Pflegedienstes „Mehr Zeit Gemeinsam“ veranstaltete unter Leitung des Pflegedienstleiters, Alberto Oliveira, eine Nikolausfeier in den Räumlichkeiten der Beatmungs-Wohngemeinschaft.
Unterstützt wurde das Team dabei von der Musikabteilung der Bad Lippspringer Feuerwehr. In einer gemütlichen Kaffeerunde spielte die Musikkapelle verschiedene Weihnachtslieder und wurde von den Bewohnern und deren Angehörigen gesanglich begleitet. Die spontane Musikvorstellung der hiesigen Feuerwehr verdeutlicht die gute Verankerung der Intensivpflege-WG mit dem Ort Bad Lippspringe.
Im Anschluss sorgte die evangelische Klinikseelsorgerin, Kersting Heibrock, mit sinnlichen Wortbeiträgen für bewegende Momente.

Text und Fotos: Charlotte Stüve

 

beatmungweihnacht-20kl
beatmungweihnacht-19kl
beatmungweihnacht-13kl
beatmungweihnacht-4kl

5.12.2017

Pflegefachkräfte freuen sich über erfolgreich beendete Fortbildung

Sicherer Umgang mit Beatmungsmaschinen im Fokus

Pflegekräfte müssen sich im Berufsalltag zunehmend komplexen Herausforderungen stellen. Daher ist kontinuierliche Weiterbildung eine wichtige Voraussetzung. In den Kliniken des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe ist das längst eine Selbstverständlichkeit. Geschult wird immer mehr für spezielle Tätigkeitsbereiche, wie die Beatmung. Pflegefachkräfte aus der zum MZG gehörenden Karl-Hansen-Klinik und dem ambulanten Intensivpflegedienst „Mehr Zeit Gemeinsam“ haben jetzt eine Weiterbildung zur Pflegefachkraft für außerklinische Beatmung erfolgreich absolviert. Außerdem teilgenommen haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Intensivpflegedienst Helping Hands Hamm, von der Häuslichen Krankenpflege LEA Lippstadt und vom Pflegedienst ZAP Paderborn. Die Organisation und Leitung der Fortbildung stand unter Verantwortung des Pflegedienstleiters vom ambulanten Intensivpflegedienst „Mehr Zeit gemeinsam“, Alberto Oliveira. Der Fokus lag dabei auf dem sicheren Umgang mit den Beatmungsmaschinen und Fachwissen, um eine gute und sichere Beatmung der Patienten in jeder erdenklichen Situation gewährleisten zu können. Die weitergebildeten Pflegefachkräfte dürfen beatmungspflichtige Patienten versorgen, ohne dass ein Arzt anwesend ist. Inhalte der sechstägigen Basisqualifizierung waren unter anderem Ernährung bei Beatmung, Atemgasklimatisierung und Notfallmanagement in der außerklinischen Beatmung.

12beatmungskurs

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses.

Foto: Charlotte Stüve

25.8.2017

Note 1,2 für den Ambulanten Intensiv-Pflegedienst des MZG Bad Lippspringe

Ende 2015 hat das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe einen Ambulanten Intensiv-Pflegedienst gegründet. Die zur MZG-Pflege GmbH gehörende Einrichtung mit dem Namen „Mehr Zeit Gemeinsam“ bietet in der Teutoburger-Wald-Klinik zehn Menschen Platz, die intensiv-pflegerisch versorgt werden müssen. Nun freut sich der Pflegedienstleiter Alberto Oliveira über das Erreichen eines wichtigen Meilensteins: Externe Prüfer haben „Mehr Zeit Gemeinsam“ Bestnoten ausgestellt. „Das ist eine schöne Bestätigung der engagierten Arbeit unseres Teams“, sagt Alberto Oliveira. Zunächst nahm die Heimaufsicht des Kreises Paderborn die Wohngemeinschaft in der Teutoburger-Wald-Klinik im Rahmen einer unangemeldeten Regelprüfung unter die Lupe. Dabei wurden keine Mängel in der pflegerischen Versorgung festgestellt. Die Prüfer lobten in diesem Zusammenhang ausdrücklich das akribische Qualitätsmanagement innerhalb des MZG. Es folgte die Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). An zwei Tagen wurde die Arbeit und Organisation des Ambulanten Intensiv-Pflegediensts evaluiert. Die in Augenschein genommenen Bewohner der Intensivpflege-WG waren optimal gepflegt und intensivpflegerisch überwacht. „Die Ausbildungen und Weiterbildungen der Pflegkräfte, habe eine hohe Qualität, welche sich in ihrer Arbeit und vor allem in der sehr guten Versorgung der Bewohner widerspiegelt“, sagt die Stellvertretende Pflegedienstleiterin Kerstin Wolter. Der Fort- und Weiterbildungsplan des ambulanten Intensiv-Pflegedienstes sei ebenso vorbildlich wie der eingerichtete Bewohnerbeirat. Die Prüfer waren von der digitalisierten Pflegedokumentation beeindruckt. Durch die Anwendung werden pflegerische Abläufe nicht nur angezeigt, sondern sie können auch nicht vergessen werden. „Der Computer denkt mit und erleichtert den Pflegekräften die Überwachung der ihnen anvertrauten Bewohner“, sagt Alberto Oliveira. Erstmals hat der MDK zudem eine Abrechnungsprüfung durchgeführt. Auch hier wurden keine Auffälligkeiten gefunden. Dementsprechend gut war das vom MDK ausgestellte Zeugnis: Der Ambulante Intensiv-Pflegedienst glänzt mit der Note 1,2. Mittlerweile ist auch die Zertifizierung nach der DIN ISO 9001:2008 erfolgt. Dazu wurden intern das Qualitätsmanagement und die Arbeitsabläufe des Ambulanten Intensiv-Pflegedienstes sowie die Schnittstellen zu den andern Einrichtungen des MZG unter die Lupe genommen. „In seiner noch jungen Geschichte ist unser Ambulanter Intensiv-Pflegedienst zu einer echten Vorzeigeeinrichtung geworden“, lobt der MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer. „Damit decken wir einen wichtigen Bereich in unserem Leistungsspektrum ab, der noch eine Menge Potenzial hat.

08wgpruefung beweb

Freuen sich über die guten Beurteilungen (v. l.): Alberto Oliveira (Pflegedienstleiter), Sabine Kraus, Kerstin Wolter (Stellvertretende Pflegedienstleiterin), Bedre Bollmeier (Bewohner-Beirat), Achim Schäfer (Geschäftsführer MZG), Alina Wienzek, Andreas Heimburger, Inge Schlenger, Hans Harres (Bewohner-Beirat), Ulrike Mikliss, Dominik Kubitze, Xavier Jacome, Vlad Pustai und Tamara Vahldiek. Die Mitarbeiter sind alle Pflegefachkräfte für außerklinische Beatmung.

Foto: Heiko Appelbaum

16.11.2016

Pflegeeinrichtung des MZG Bad Lippspringe schreibt Erfolgsgeschichte

Vor einem Jahr hat das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe einen ambulanten Intensivpflegedienst gegründet. Unter dem Namen „Mehr Zeit Gemeinsam“ kümmern sich die Mitarbeiter im Gebäude der Teutoburger-Wald-Klinik in erster Linie um Menschen, die auf eine dauerhafte maschinelle Beatmung angewiesen sind. Die zehn Plätze sind stetig belegt. „Wir schreiben innerhalb der jüngsten Erfolgsgeschichte des MZG ein eigenes kleines Kapitel“, freut sich der Pflegedienstleiter Alberto Oliveira. Er leitet „Mehr Zeit Gemeinsam“ und ist stolz auf die „hohen Qualitätsmaßstäbe, die sich auch an der Qualifikation der Mitarbeiter ablesen lassen“. Zum Team gehören vier Pflegeexperten für außerklinische Beatmung. Alle anderen Kollegen sind Pflegefachkräfte für außerklinische Beatmung. Die Stellvertretende Pflegedienstleiterin Kerstin Wolter betont, dass hinter dem Gesamtkonzept des ambulanten Intensivpflegedienstes eine eigene Philosophie stecke: „Wir gestalten den Lebensalltag der Bewohner sehr individuell und lassen sie nach Möglichkeit aktiv am Leben teilhaben.“ Die Mitarbeiter von „Mehr Zeit Gemeinsam“ sprechen bewusst von Bewohnern und nicht von Patienten. Für die Bewohner ist es ein besonderes Erlebnis, nachmittags im Park spazieren zu fahren oder Ausflüge zu weiter entfernten Zielen zu unternehmen. Wenn es der Allgemeinzustand der Bewohner erlaubt, können sie auch – selbstverständlich unter Begleitung einer Fachkraft für außerklinische Beatmung – an einer Familienfeier teilnehmen. Um die ständige Verbesserung des Allgemeinzustandes der Bewohner kümmern sich täglich Physio-, und Ergotherapeuten sowie Logopäden, die unter dem Dach des MZG tätig sind. „Das riesige MZG-Netzwerk hilft uns enorm weiter“, sagt Alberto Oliveira, Leiter der Wohngemeinschaft. Dazu gehöre auch die Nähe zur Karl-Hansen-Klinik. Das Akut-Krankenhaus hat einen Schwerpunkt im Bereich der Lungenheilkunde und stellt rund um die Uhr die fachärztliche Betreuung sicher. Die Bewohner leben Wochen oder auch Monate in der MZG-Einrichtung. „Wir sind aber kein Pflegeheim“, macht Kerstin Wolter deutlich. Wer einen der zehn begehrten Plätze bekommt, mietet eines der komfortabel ausgestatteten Zimmer, die alle über ein eigenes Bad verfügen. Zudem gibt es eine Gemeinschaftsküche und einen großen Aufenthaltsraum, der als Treffpunkt genutzt wird. „Mehr Zeit Gemeinsam ist also eine Beatmungs-WG.“ Es gehört auch zum Konzept, dass die Angehörigen stark eingebunden werden – wenn sie es möchten. „Viele sind dankbar, dass sie sich einbringen können“, sagt Kerstin Wolter. „Das gemeinsame Erleben der Freizeit und die Sicherheit der fachlichen Betreuung entspannen die für viele Angehörige belastende Situation.“ Besuche sind Tag und Nacht möglich. Ein wichtiger Aspekt ist es, dass die Bewohner und die Angehörigen lernen, mit der Beatmung offensiv umzugehen und am Leben teilhaben. „Wir sind Mutmacher und geben manchmal auch einen kleinen Stupser“, sagt Pflegedienstleiter Alberto Oliveira. „Aufgeben gilt nicht und mit einem aufmunternden Lächeln kann man eine Menge erreichen.“ Und wenn das Lächeln dann zurückkommt, ist das für die Mitarbeiter von „Mehr Zeit Gemeinsam“ eine schöne Bestätigung, dass sie viel erreicht haben.

11beatmungszentrum be

Spaziergänge in die Umgebung, wie hier zur Lippequelle, sind für die Bewohner immer ein schönes Erlebnis. Begleitet werden sie dabei auch von der Pflegeassistentin Adriana Schmiedel (2. v. l.) und Alexandra Haper (Auszubildende zur Pflegefachkraft, 4. v. l.).

Foto: Alberto Oliveira

12.10.2015

Steigender Bedarf: MZG richtet Beatmungs-WG ein

Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe hat einen Schwerpunkt im Bereich der Lungenheilkunde. Von der Intensivbehandlung mit der Frührehabilitation in der Karl-Hansen-Klinik, über die Rehabilitation in der Klinik Martinusquelle bis zu den Lungensportgruppen im Therapiezentrum werden viele Bereiche abgedeckt. Im November ergänzt das MZG sein Angebot um eine weitere Einrichtung: Im Gebäude der Teutoburger-Wald-Klinik wird es dann eine Wohngemeinschaft für intensivpflegebedürftige Bewohner geben. Zunächst zehn Plätze werden in der 3. Etage des markanten Klinikgebäudes geschaffen. „In unserer Beatmungs-WG gibt es ausschließlich Einzelzimmer“, sagt Alberto Oliveira, der die Einrichtung leiten wird. „Barrierefreiheit und den jeweiligen Bedürfnissen angepasste Bäder sind weitere Merkmale.“ Etwa 30 Pflegekräfte sollen am Ende in der Wohngemeinschaft arbeiten. Alberto Oliveira, der wie zwei seiner Kolleginnen Pflegexperte für außerklinische Beatmung ist, baut auf seine hochqualifizierten und motivierten Mitarbeiter: „Wir planen sehr langfristig und stellen nach wie vor Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger sowie Altenpflegerinnen und -pfleger ein. Auch Pflegeassistenten sind bei uns willkommen.“ Auch mit weitreichenden Weiterbildungsmöglichkeiten punktet das MZG. Der Name der neuen WG ist einprägsam: Mehr Zeit Gemeinsam. „Die Anfangsbuchstaben lauten MZG, womit wir die Zugehörigkeit zum Medizinischen Zentrum für Gesundheit unterstreichen“, sagt Oliveira. Zum Start gibt es noch wenige freie Plätze für beatmungspflichtige Menschen. Das Prozedere ist einfach: Die Bewohner mieten ein Einzelzimmer mit barrierefreiem Bad. Die Kosten für die 24-Stunden-Pflege werden von den Kostenträgern, wie Pflege- und Krankenkassen, getragen. Zur Einrichtung gehören auch eine gemeinschaftliche Küche und ein großzügiger Aufenthaltsraum mit einem Großbild-Fernseher. „Das gemeinschaftliche Alltagsleben ist trotz aller Einschränkungen durch die Erkrankung wichtiger Bestandteil unseres Betreuungskonzeptes“, sagt Alberto Oliveira. „Die Anfragen nach Intensiv-Pflegeplätzen außerhalb des Krankenhauses nehmen zu. Das liegt auch daran, dass WG-Plätze für die Bewohner günstiger sind, als ein Platz in einem Pflegeheim.“ Ein komplett ausgestatteter Therapieraum wird die Mobilität der Bewohner sicherstellen. Oliveira setzt auf die Aktivierung: „Das Mit-Erleben spielt in unserer neuen Beatmungs-WG eine wichtige Rolle.“ Und so werden die Angehörigen gerne in den Alltag mit einbezogen. Aufgrund des sich abzeichnenden steigenden Bedarfes plant das MZG derzeit den Neubau einer Wohngemeinschaft für intensivpflegebedürftige Bewohner auf einem freien Grundstück neben der Karl-Hansen-Klinik. „Wir befinden uns bereits in den Planungen“, sagt der MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer. „Wir wollen unser Angebot für die Menschen in der Region weiter ausbauen und unsere Kompetenz im Bereich der Beatmung nutzen. Die Zeichen stehen klar auf Wachstum.“

10beatmungswg bebe

In der Teutoburger-Wald-Klinik entsteht derzeit die Wohngemeinschaft für intensivpflegebedürftige Bewohner. Alberto Oliveira leitet die neue Einrichtung des MZG.

Foto: Heiko Appelbaum

Suche


 

Pressemitteilungen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.