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Gynäkologie

Der Brustkrebs, medizinisch das Mammakarzinom genannt, ist die häufigste bösartige Erkrankung der Frau. Sie betrifft jährlich etwa 55.000 Patientinnen, so dass in etwa jede 9. Frau im Laufe ihres Lebens damit rechnen muss, an Brustkrebs zu erkranken. Die heutigen Therapiemöglichkeiten sind viel ausgefeilter, aber auch langwieriger als noch vor wenigen Jahren, so dass die Patientinnen in vielen Fällen neben einer Brust erhaltenden Operation einer anschließenden Chemotherapie und Bestrahlung zugeführt werden, was sich über Monate hin erstreckt.
Zu den anderen gynäkologischen Tumorerkrankungen gehören das Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs), Erkrankungen der Gebärmutter (Uterus- und Cervixkarzinom) sowie Erkrankungen am äußeren Genital (Vaginal- und Vulvakrebs). Auch die Behandlung dieser Erkrankungen hinterlassen typische Folgestörungen, die durch unser Behandlungsteam erfasst und behandelt werden.
Infolge dieser Maßnahmen sind die Patientinnen verständlicherweise erheblich in ihrer körperlichen Integrität und ihrem psychischen Gleichgewicht beeinträchtigt. Gerade das so genannte „Fatigue-Syndrom“ (abnorme Tagesmüdigkeit in Kombination mit körperlicher Schwäche) sowie die Empfindungsstörungen an Händen und Füßen infolge der Chemotherapie belasten viele Frauen erheblich. Wir wissen um diese Folgestörungen und erarbeiten mit den betroffenen Patientinnen ein individuell passendes Rehabilitationsprogramm.

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