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 Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung (BGSW)

Die Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung (BGSW) ermöglicht die stationäre Rehabilitation im unmittelbaren Anschluss an die Akutphase bei Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates, peripheren Nervenverletzungen und Schädel-Hirnverletzungen. Sie wird zur Optimierung des Rehabilitationserfolgs dann durchgeführt, wenn ambulante Leistungen zur medizinischen Rehabilitation nicht ausreichen.
Dabei wird eine intensive physiotherapeutische/krankengymnastische Behandlung unter ärztlicher Leitung mit weiteren Behandlungselementen, insbesondere muskuläres Aufbautraining, Ergotherapie und Logopädie kombiniert.
Die Landesverbände der Gesetzlichen Unfallversicherung beteiligen ausschließlich besonders geeignete Rehabilitationskliniken an dem BGSW-Verfahren. Die TWK hat diese Zulassung im Bereich der Verletzungen  des Stütz- und Bewegungsapparates.
Diese müssen spezielle personelle, apparative und räumliche Anforderungen erfüllen und zur Übernahme bestimmter Pflichten bereit sein.
Bundesweit sind lediglich ca. 150 Rehabilitationskliniken in dieses Verfahren vertraglich eingebunden. Jährlich werden mehr als 15.000 Versicherte der gesetzlichen Unfallversicherungsträger behandelt.

Erweiterte Ambulante Physiotherapie - EAP

Die Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP) ist eine von der gesetzlichen Unfallversicherung aufgrund der Ergebnisse der Rehabilitation von Leistungssportlern entwickelte ambulante Therapieform. Dabei wird wohnortnah eine intensivierte physiotherapeutische Behandlung durch ein muskuläres Aufbautraining unterstützt.
Die Landesverbände beteiligen ausschließlich besonders geeignete Rehabilitationszentren an der EAP. Das MZG-Therapiezentrum verfügt über die Zulassung zum EAP-Verfahren.
Diese müssen spezielle personelle, apparative und räumliche Anforderungen erfüllen und zur Übernahme bestimmter Pflichten bereit sein.
Bundesweit sind über 550 ambulante Rehabilitationszentren in dieses Verfahren vertraglich eingebunden. Jährlich werden mehr als 30.000 Versicherte der gesetzlichen Unfallversicherungsträger behandelt.

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