Einzigartige Reha-Kompetenz in Bad Lippspringe

Fachtagung zu speziellen Angeboten für Corona-Patienten und pflegende Angehörige

Die bundesweit in dieser Kombination an einem Standort einmaligen Angebote zur Rehabilitation standen im Blickpunkt einer Fachtagung des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe für soziale Arbeit im Gesundheitswesen. Mehr als 70 Teilnehmer und Referenten aus ganz Deutschland nutzten die Gelegenheit, um sich zu Maßnahmen für Corona-Patienten und pflegende Angehörige auszutauschen.

Nach der Begrüßung durch MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer und einen Einstiegsvortrag des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Dr. Andreas S. Lübbe zur onkologischen Rehabilitation nahmen die Angebote zu Covid-19 breiten Raum ein. Unter dem Titel "Der lange Weg zurück - von dem Akut-Aufenthalt in die Rehabilitation" berichtete Chefarzt Prof. Dr. Gebhard Würtemberger (Klinik Martinusquelle) über die Herausforderungen in der Behandlung von Post-Covid-Patienten.

Dr. Barbara Steffens (ehemals Abteilungsärztin der Klinik Martinusquelle) erläuterte Post-Covid aus Sicht der kardiologischen Rehabilitation, ehe Chefärztin Dr. Susanne Becker (Klinik am Park) auf die seelische Belastung durch andauernde Post-Covid-Symptome einging. Die Kombination der vielfältigen Kompetenzen und Erfahrungen in Bad Lippspringe haben dem heimischen Gesundheitsstandort mittlerweile deutschlandweit eine herausgehobene Rolle in der Post-Covid-Behandlung beschert.

Auch auf dem ebenfalls vergleichsweise jungen Feld der Rehabilitation für pflegende Angehörige kommt Bad Lippspringe aktuell eine besondere Bedeutung zu. Aus erster Hand stellte Georg Oberkötter (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen) die sektorenübergreifenden Versorgungsstrukturen zur Prävention und Rehabilitation für pflegende Angehörige in diesem Bereich vor.

Zudem informierte Ulrich Krüger (Deutsche Rentenversicherung Westfalen) über Neuerungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Prävention, Rehabilitation und Nachsorge, während Christof Lawall (DEGEMED) das Miteinander von Leistungsträgern und Leistungsanbietern beispielsweise im Bereich der Belegungssteuerung thematisierte. "Die Fachtagung war sehr erfolgreich, weil wir unsere zentralen Themen bei wichtigen Entscheidungsträgern und Multiplikatoren aus ganz Deutschland platzieren konnten", zogen MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer und Chefarzt Dr. Alexander Strassburg (Teutoburger-Wald-Klinik) ein positives Fazit der Veranstaltung.

 

 

 

 

 

 

Bild: V. l.: Ulrich Krüger (Referent Deutsche Rentenversicherung Westfalen), Silvia Klein (Key Account Managerin MZG-Westfalen), Chefarzt Dr. Alexander Strassburg (MZG-Westfalen), Chefärztin Dr. Barbara Steffens (Knappschaftsklinik Bad Driburg), Christof Lawall (Geschäftsführer DEGEMED) und Georg Oberkötter (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen) Foto: Sarah Zappini