Krankenhäuser vor Herausforderungen

Vertreter von Krankenhäusern im Kreis Paderborn diskutierten mit CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann

Vertreter von Krankenhäusern im Kreis Paderborn diskutierten mit CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann über die Herausforderungen und mögliche Reformen im Gesundheitssystem, wobei der Fokus auf Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Sicherung der Patientenversorgung lag. Wie kann das Gesundheitssystem effizienter organisiert werden, ohne die Versorgung der Patienten zu gefährden? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen Vertretern von Krankenhäusern aus dem Kreis Paderborn und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. Zu dem Austausch hatte der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn eingeladen.

Ein Thema war die Situation in den Notaufnahmen. Nach Einschätzung von Peer Kraatz (Geschäftsführer Medizinisches Zentrum für Gesundheit (MZG), Bad Lippspringe) suchen weiterhin viele Menschen die Notaufnahme auf, obwohl keine dringende Behandlung erforderlich ist. Schätzungen zufolge sind rund 40 bis 60 Prozent der Fälle keine echten Notfälle. Hier brauche es aus Sicht der Krankenhäuser bessere Steuerungsmechanismen im Gesundheitssystem, damit Patienten schneller an die jeweils passende Versorgungsstruktur gelangen.

Die Gesprächspartner vereinbarten, den Austausch fortzusetzen. Nach der Veröffentlichung des Berichts der Reformkommission Ende März soll ein weiteres Treffen stattfinden, um die dort vorgeschlagenen Maßnahmen gemeinsam zu bewerten.

(Auszug aus der PM des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn e.V.)

Foto: Über die wirtschaftlich schwierige Situation der Krankenhäuser sprachen Vertreter von Krankenhäusern im Kreis Paderborn mit CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. Von links: Markus Funk (St. Vincenz Kliniken), Andrea Klausing (Caritas), Peer Kraatz (MZG), Carsten Linnemann (MdB CDU), Siegfried Rörig (Christliches Klinikum Paderborn) und die Diözesan-Caritasdirektoren Ralf Nolte und Esther van Bebber. Bild: Markus Jonas