Klinikverbund in Bad Lippspringe erwirtschaftete 122,3 Millionen Euro im Jahr 2025
Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe hat im Geschäftsjahr 2025 einen weiteren Rekordumsatz erzielt. Der kommunale Klinikverbund erwirtschaftete in den abgelaufenen zwölf Monaten 122,3 Millionen Euro und steigerte damit den Wert des Vorjahres um mehr als zehn Prozent. Wachstumstreiber waren insbesondere die Leistungssteigerungen im Akutbereich sowie die gestiegene Auslastung im Rehabilitationsbereich.
"In einem schwierigen Umfeld konnten wir uns erneut gut behaupten und ein absolut zufrieden stellendes Ergebnis erzielen. Wir haben weiterhin allen Grund zum Optimismus, müssen dabei aber stets die Kosten im Blick behalten. Der geplanten bundesweiten Reform des Gesundheitswesens stehen wir grundsätzlich positiv gegenüber", kommentieren die Geschäftsführer Achim Schäfer und Peer Kraatz das Jahresergebnis 2025.
"Unter allen kommunalen Klinikverbünden nimmt unser MZG eine Spitzenstellung ein. Unser herzlicher Dank gilt der Geschäftsführung sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Engagement zu dem erneuten Wachstum beigetragen haben. Wir werden den eingeschlagenen Kurs fortsetzen und das MZG noch stärker als Teil der Stadtgesellschaft etablieren", betont Aufsichtsratsvorsitzender, Bürgermeister Ulrich Lange.
Die erfreuliche Umsatzentwicklung steht in engem Zusammenhang mit der Leistungssteigerung im Akutbereich und der Belegung der Reha-Kliniken. So konnte das MZG im Reha-Bereich, zu dem die Cecilien-Klinik, die Klinik Martinusquelle, die Klinik am Park und die Teutoburger-Wald-Klinik in Bad Lippspringe sowie die MZG-Klinik Schanzenberg in Horn-Bad Meinberg gehören, erneut einen Zuwachs bei der Belegung auf mehr als 85 Prozent erzielen.
Die positive Umsatzentwicklung wirkt sich auch auf die Anzahl der Beschäftigten aus. So verzeichnete das MZG zum Jahresende 2025 mit 1.557 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ebenfalls einen Rekordwert in der Unternehmensgeschichte.
