Starke Perspektiven für die Karl-Hansen-Klinik

Einweihung des dritten Bauabschnittes mit zahlreichen Ehrengästen

Im Beisein von Birgit Szymczak aus der Fachabteilung Krankenhausversorgung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, die den kurzfristig verhinderten Minister Karl-Josef Laumann vertrat, weihte das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) den dritten Bauabschnitt der Karl-Hansen-Klinik in Bad Lippspringe ein. Die Maßnahme, die mit einer energetischen Sanierung und einer Umstrukturierung der Fachrichtungen einherging, erforderte eine Bauzeit von 24 Monaten und Investitionen in Höhe von rund 17 Millionen Euro.

"Die neue Karl-Hansen-Klinik bietet eine optimale Infrastruktur für die Versorgung der Patienten. Gleichzeitig können sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den modernen Räumlichkeiten richtig wohlfühlen. Ich danke der Geschäftsführung und allen Verantwortlichen für diese außergewöhnliche Leistung", freute sich Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Lange.

Das MZG verfügt nun über eine hochmoderne Klinik, die mit vielen Synergieeffekten, kurzen Wegen und geringen Energiekosten überzeugt. Im Rahmen der Baumaßnahme schuf das MZG auch die Voraussetzungen zum Betrieb einer modernen psychiatrischen Station im 2. Obergeschoss und zur Zusammenführung der Psychiatrischen Institutsambulanz und der Tagesklinik unter einem Dach. Die Karl-Hansen-Klinik präsentiert sich nun mit folgender Aufteilung: Psychiatrische Institutsambulanz und Tagesklinik (Erdgeschoss), HNO-Station (1. Obergeschoss), Psychiatrische Station (2. Obergeschoss), Stationen für Innere Medizin sowie Frührehabilitation (1. und 3. Obergeschoss) und Palliativstation und Komfortstation (4. Obergeschoss).

"Mit dem Abschluss des dritten Bauabschnittes stellt sich die Karl-Hansen-Klinik gleich in drei Punkten gut für die Zukunft auf. Wir haben die Räumlichkeiten für den Aufbau der Abteilung Psychiatrie und Psychosomatische Medizin mit Institutsambulanz, Tagesklinik und stationärer Versorgung geschaffen. Gleichzeitig hat das Krankenhaus eine neue und deutlich wirtschaftlichere Stations- und Abteilungsstruktur erhalten. Und vor allem wird sich auch die Nachhaltigkeitsbilanz der Klinik durch den hohen Energiestandard deutlich verbessern", betonte MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer.

"Psychische Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und soziale Teilhabe. Mit dem Ausbau der psychiatrischen Tagesklinik zur vollstationären Klinik für seelische Gesundheit ergänzen wir sinnvoll die bestehenden Versorgungsstrukturen um eine in die Somatik integrierte Abteilung.

Insgesamt haben wir mit dem dritten Bauabschnitt wesentliche Verbesserungen für die Patientenversorgung realisiert. So gibt es jetzt helle und großzügige Patientenzimmer sowie Arbeitsräume mit modernster Technik für die Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten", sagte der Ärztliche Direktor Dr. Jan Hinnerk Stange.

 

Bild: Der Gebäudeteil C der Karl-Hansen-Klinik wird feierlich eröffnet: v. l. Chefärztin Dr. Susanne Becker, Bürgermeister Ulrich Lange, Geschäftsführer Achim Schäfer, Architekt Andreas Breithaupt, Birgit Szymczak (NRW-Gesundheitsministerium); Architekt Dennis Schlepper, Direktor Campus Ost Michael Schröder und der Ärztliche Direktor Dr. Jan Hinnerk Stange Foto: Claudia Reichstein