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  • MBOR:
    Im ZPPM wurden alle drei Anforderungsprofile der MBOR-Leistungen auf Patienten mit psychischen, psychosomatischen und/oder Abhängigkeitserkrankungen (Mono- und Mehrfachdiagnosen) zugeschnitten, indem komplexe hauseigene Therapieprogramme entwickelt wurden. Im KoMBOR werden Rehabilitanden mit allen anderen Indikationen behandelt, wenn eine BBPL vorliegt. Das KoMBOR versteht sich als Ideenschmiede und als lernendes System. Die Behandlung setzt auf eine berufsbezogene Psychotherapie in statu nascendi, die auf der strategisch behavioralen Therapie (SBT), (Hauke, 2012) fußt.

  • Indikationserweiterungen und Profilschärfung im ZPPM:
    Das Behandlungsprofil der beiden Kliniken umfasst psychische und organische Doppel- oder Mehrfachdiagnosen, nichtstoffgebundene Süchte = abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle (F63), wie Handy-, Internet-, Kaufsucht; neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen (wie anhaltender Schmerz, Tinnitus, Psychokardilologie, -pneumologie, -onkologie, -orthopädie), (F41-F48), sub- oder postakute affektive Störungen (F30-F33), ausgewählte psychische Faktoren und Verhaltenseinflüsse bei andernorts klassifizierten Krankheiten (klassische psychosomatische Störungen), (F 54), Abhängigkeitserkrankungen (F1), Trendstörungen wie Burnout (Z 73) und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und nicht zuletzt besondere berufliche Problemlagen (BBPL). Abhängigkeitspatienten werden in der Fachklinik am Park behandelt und alle anderen in der Fachklinik für Allgemeine Psychosomatik und Psychotherapie. Das Indikationsfeld ist somit unvergleichlich weit gefächert.

  • Angebote für subakut und schwerkranke rehabilitationsfähige Patienten:
    Im ZPPM können subakut kranke rehabilitationsfähige Patienten behandelt werden, z.B. subakute Psychosen, Depressionen etc.

  • Spezifische Behandlungsangebote:
    Patienten mit psychischen und/oder organischen Doppeldiagosen sowie HIV-positive Patienten mit psychischen Erkrankungen, peripartal psychisch kranke Mütter sowie psychisch kranke Väter oder Eltern mit Begleitkindern (0-10 Jahre) werden im ZPPM behandelt (F 53).

  • Anwendung moderner, wissenschaftlich anerkannter Psychotherapieverfahren, Gesprächstechniken und berufsbezogene Therapieverfahren:
    Das ZPPM arbeitet mit Schematherapie, Achtsamkeitsbasierter Psychotherapie, Strategisch behavioraler Therapie (SBT) und allen anerkannten klassischen Psychotherapieverfahren sowie ZaZo, DiaRes, AVEM, Motivational Interviewing etc. und hat eigene berufsbezogene Verhaltensmodelle (MBOR-SORKC) entwickelt. In Arbeit ist eine berufsspezifische Psychotherapie.  

  • Die Veränderungen finden nach Change Management-Kriterien statt:
    Prozesse werden mit professionellen Tools umgesetzt.

  • Wissenschaftliche Begleitforschung:
    MBOR und die genuinen und spezifischen Behandlungsangebote stehen im Fokus der Begleitforschung in Planung. Eine Kooperation mit der Universitätsklinik für Psychosomatik und Psychotherapie Münster für die Begleitforschung GfR-Projekte ZaZo und DiaRes (Prof. Heuft, Dr. Hinrichs) besteht bereits.

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