Cecilien-Klinik | Rehabilitationsklinik

Onkologische Schwerpunktklinikfür Anschlussrehabilitation

In der Cecilien-Klinik werden Patienten aufgenommen, die nach einer Krebstherapie der Rehabilitation bedürfen. Besondere Erfahrungen hat unser Team bei Beschwerden und Funktionsstörungen nach Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie im Bereich des Kopfes, des Halses, der Lunge, der Harnwege und der weiblichen Organe. In diesen Indikationen gehören wir zu den führenden Kliniken Deutschlands. Ziel jeder Behandlung ist die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit, die Verbesserung der Lebensqualität und Lebensfreude. Wir kombinieren medizinische und therapeutische Verfahren, die individuell auf das jeweilige Krankheitsbild und Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden.

Fortbildung zu Kopf-Hals-Tumoren am 25. Mai

Die Früherkennung von Kopf-Hals-Tumoren steht im Blickpunkt einer Fortbildungsveranstaltung, zu der das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe Zahnärzte, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte und Betroffene in das Lippe-Institut einlädt. Am Samstag, 25. Mai, startet das Programm mit einer Wanderung um 9.30 Uhr. Das Ende der Fortbildung ist für 15.00 Uhr vorgesehen.

"Kopf-Hals-Tumore zählen zu den seltenen Tumoren, die aber gravierende Auswirkung auf die Patientinnen und Patienten haben. Wir möchten für eine Früherkennung sensibilisieren, denn eine rechtzeitige Behandlung von Krebsvorstufen kann das Entstehen von Krebs sogar verhindern", erläutert der Ärztliche Direktor des MZG und Chefarzt der Cecilien-Klinik, Dr. Jan Hinnerk Stange. Sowohl Ärzte als auch Betroffene sollten Veränderungen im Mund ernst und nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Die Fortbildungsveranstaltung führt das MZG in Verbindung mit dem Selbsthilfe-Netzwerk Kopf Hals M.U.N.D. Krebs e.V. und mit einer Förderung der Aktion Mensch durch. Nach der Wanderung und einem gemeinsamen Imbiss folgen Fachvorträge zur Früherkennung von Kopf-Hals-Tumoren (Dr. Lars-Uwe Scholtz, Uniklinik Bielefeld), zur psychosozialen Belastung bei Kopf-Hals-Mund-Krebs (Annika Höflich und Natalie Keller, Krebsgesellschaft NRW) sowie zur Selbsthilfe als unterstützende Möglichkeit (Gunthard Kissinger, UTA Unterwegs trotz alledem).

Zahnärzte, HNO-Ärzte, Betroffene und auch Gäste sind herzlich eingeladen. "Es ist ganz wichtig, miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir wollen die Beteiligten zusammenführen, um neben unseren Rehabilitationsprogrammen möglichst umfassend und optimal zu helfen", betont Dr. Stange. Interessenten können sich bei Frau Pfitzner in der Cecilien-Klinik unter Telefon 05252/95-1203 oder per E-Mail an s.pfitzner(at)medizinisches-zentrum.de anmelden.

 

Kontakt

 

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05252 95-1200

Chefarzt

Dr. med. Jan Hinnerk Stange

Chefarzt, Ärztlicher Direktor

Internist, Hämatologe und internistischer Onkologe, Palliativmediziner, Sozialmediziner, Facharzt für Rehabilitationsmedizin

 


Chefarztsekretariat

Stefanie Pfitzner

05252 95-120305252 95-1254s.pfitzner@medizinisches-zentrum.de

Erfolgreiche Kooperation mit der Universitätsmedizin Neumarkt a. M. Campus Hamburg

Klinikverbund begrüßt bereits den vierten Jahrgang mit Medizinstudierenden

Als Akademische Lehrinstitution der Universitätsmedizin Neumarkt a. M. Campus Hamburg (UMFST-UMCH) geht das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe den nächsten Schritt. So begrüßte der heimische Klinikverbund jetzt bereits den vierten Jahrgang mit Studierenden, die sich aktuell zu den Themen Bluterkrankungen, Notfallmedizin, Kinderheilkunde, Radiologie und Kardiologie weiterbilden.

Seit Anfang 2022 bildet das MZG die Medizinstudierenden zusammen mit Kooperationspartnern, wie dem Brüder-Krankenhaus und dem Evangelischen Krankenhaus Lippstadt, ab dem dritten Studienjahr in klinisch-praktischen Lehre am Krankenbett nach Vorgaben der UMCH aus. Die Studierenden durchlaufen in Zweiergruppen im wöchentlichen Wechsel die Cecilien-Klinik, die Klinik Martinusquelle, die Bereiche Intensivstation, Notaufnahme, Ambulanz und Operation in der Hals-Nasen-Ohren-Klinik der Karl-Hansen-Klinik sowie die Palliativstation. Das MZG kümmert sich um die fachliche Ausbildung und die Unterbringung der Studierenden vor Ort.

„Während der gesamten Studienzeit werden die Studierenden in kleinen Gruppen durch Teams aus Professoren, Dozenten und Experten betreut. Theorie und Praxis sind dabei eng miteinander verzahnt“, erläutern der Ärztliche Direktor Dr. Jan Hinnerk Stange und sein Vorgänger Prof. Dr. Dr. Andreas S. Lübbe, der die Betreuung der Studierenden organisiert. Die Kliniken in Bad Lippspringe profitieren in vielfältiger Weise von ihrer Funktion als Akademische Lehrinstitution. „Für uns bietet sich damit eine sehr gute Möglichkeit, qualifizierte junge Leute für eine zukünftige Tätigkeit in unserer Region zu interessieren“, betont MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer.

Die UMFST (Universität für Medizin, Pharmazie, Naturwissenschaften und Technik) ist die größte medizinische Fakultät in Rumänien und hat ihren Sitz in der Stadt Neumarkt am Mieresch. Die 1945 gegründete Einrichtung bildet 11.000 Studierende in den Fakultäten für Humanmedizin, Zahnmedizin und Pharmazie aus. Die UMFST pflegt ein weltweites Netzwerk von 49 Partnerhochschulen und hat 2019 erstmals eine Niederlassung in Deutschland eröffnet, an der der Studiengang Humanmedizin NC-frei in englischer und deutscher Sprache studiert werden kann. Das Studienkonzept vereint Forschung, Lehre und Praxis zu einer hochklassigen praxis- und wissenschaftsorientierten Ausbildung am Campus Hamburg. 


Cecilien-Klinik sucht ehrenamtliche Mitstreiter für eine Selbsthilfegruppe

Die Cecilien-Klinik möchte auf die wertvolle Arbeit der Selbsthilfegruppen hinweisen. Gesucht werden ehrenamtliche Mitstreiter, die sich in den Selbsthilfegruppen engagieren.

Aufklärung über Risikofaktoren, Symptome und Früherkennung von Kopf-Hals-Tumoren ist das Ziel der europaweiten Aktion. Initiator der Kampagne ist die Europäische Kopf-Hals-Gesellschaft (European Head & Neck Society, EHNS). Etwa 18.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an Kopf-Hals-Tumoren; Krebserkrankungen im Mund-Nase-Rachen-Raum sind damit die sechsthäufigste Krebsart. Entscheidend ist die Früherkennung: Wenn die Diagnose in einem frühen Stadium erfolgt, liegt die Überlebensrate bei 80 bis 90 Prozent.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist das Informationsangebot der Aktionswoche in diesem Jahr erstmals über digitale Kanäle erreichbar. Im Internet steht unter www.kopf-hals-mund-krebs.de auch ein Expertenvideo bereit, in dem zu den verschiedenen Aspekten der wenig bekannten Krebsform aufgeklärt wird. Interessenten für eine ehrenamtliche Tätigkeit in Selbsthilfegruppen können sich bei der Cecilien-Klinik an Stefanie Pfitzner unter Telefon 05252/951203 oder per E-Mail an s.pfitzner(at)medizinisches-zentrum.de melden.

 

Flyer unserer Klinik