Pneumologie

Corona-Reha

Unsere Reha-Klinik ist seit vielen Jahren spezialisiert auf die rehabilitative Versorgung von schwerkranken Patienten im Bereich der Lungenerkrankungen. Für Patienten nach einem schweren Verlauf einer COVID-19 Erkrankung und Patienten, die noch an den gesundheitlichen Folgen der Corona-Erkrankung leiden, empfehlen unsere Lungenfachärzte die spezifische pneumologische Post-COVID-19- Rehabilitation. Wir halten für Sie ein spezielles Therapiekonzept vor, welches auf den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin basiert.

Unser Chefarzt Herr Dr. Schipmann hat in diesem Rahmen im Frühjahr/Sommer 2020 in Zusammenarbeit mit weiteren namhaften pneumologischen Chefärzten die „DGP-Empfehlungen zur pneumologischen Rehabiliation bei COVID-19“ der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin entwickelt.

      DGP Empfehlungen zur pneumologischen Rehabilitation bei COVID-19

 

Ihre Therapieziele

Das vorrangige Ziel unseres Klinikteams ist, Ihre eingeschränkte Lungenfunktion wieder herzustellen. Gleichzeitig unterstützen wir Sie auf Ihrem Weg, die körperliche Fitness wieder zu erlangen. Ebenso helfen wir Ihnen bei der Überwindung von psychosomatischen und kardiologischen Folgen der Erkrankung.

Die Therapieziele im Überblick:

  • Optimierung der Lungenfunktion durch spezifische Atemtherapie
  • Kräftigung und Mobilisierung durch Kraft- und Ausdauertraining
  • Wiederherstellung und Sicherung der Teilhabe im Berufsleben und im häuslichen Umfeld
  • Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts

 

Unser Versorgungsangebot für Patienten nach einer Corona-Erkrankung

Der heilklimatische Kurort Bad Lippspringe mit dem Zusatzprädikat „Premium Class“ ist in der historischen Entwicklung auf die Versorgung von Atemwegserkrankungen spezialisiert. In diesem Zusammenhang bieten wir Ihnen ein umfassendes Therapiekonzept von der akutmedizinischen Versorgung und Frührehabilitation in unserer Karl-Hansen-Klinik bis zur Rehabilitation in der Klinik Martinusquelle an. Die Klinik Martinusquelle verfügt über eine pneumologische und kardiologische Fachabteilung.

  • Einstellung der individuellen Sauerstofftherapie
  • Einstellung oder nach Möglichkeit Entwöhnung einer nichtinvasiven Beatmung
  • Umfassendes Angebot an Physio-, Atem-, Sport- und Ergotherapie, bei Bedarf Logopädie
  • Optimierung der Medikation
  • Diagnostik und Versorgung von Folgeerkrankungen am Herzen durch unsere kardiologische Fachabteilung
  • Psychologische Unterstützung zur Krankheitsbewältigung durch unser Psychologen-Team
  • Unterstützung bei der Wiedereingliederung ins Berufsleben durch unseren Sozialdienst

COPD

Diese Abkürzung steht für die häufigste Lungenerkrankung der Welt und somit auch in Deutschland (ca. 12-15% aller Mitbürger!) und bedeutet eine Kombination aus chronisch einengender Bronchitis und Überblähung der Lunge (Lungenemphysem).

Noch ist die COPD die vierthäufigste Todesursache der Welt, Tendenz leider steigend!

Die Patienten haben Probleme durch die sogenannten AHA-Symptome, die für Atemnot, Husten und Auswurf stehen. Auslöser ist zu ca. 85% das Rauchen, aber auch Arbeitsbedingungen oder Umweltverschmutzung können eine Rolle spielen. Hier spielt die Tabakentwöhnung eine entscheidende Rolle. 

Insbesondere nach einer krankenhauspflichtigen, akuten Verschlechterung der COPD ist die Anschluss-Rehabilitation von enormer Wichtigkeit und sollte (nach allen internationalen und nationalen Leitlinien) unbedingt durchgeführt werden!

Haupt-Ziele der Rehabilitation bei COPD sind:

  • Steigerung der Lebensqualität
  • Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Verbesserung von Kraft und Ausdauer der Bein- und Armmuskulatur
  • Verminderung der Atemnot
  • Verminderung von Angst und Depression infolge der Atemnot
  • Verminderung von Krankenhauseinweisungen