Seelische Gesundheit

Fachliche Vorstellung

Von A wie Abhängigkeit bis Z wie Zwangsgedanken

Psychische Störungen gehören weltweit zu den häufigsten Ursachen von Krankheit und Funktionseinschränkung. Wir behandeln alle Menschen ab 18 Jahren, die an einer solchen Störung leiden und für die das ambulante Therapieangebot nicht ausreichend ist, unabhängig davon, ob es sich um eine chronische Erkrankung oder eine akute Krise handelt.

Zur Sicherstellung der wohnortnahen Versorgung der Bevölkerung von Bad Lippspringe, Altenbeken, Hövelhof und Schlangen hat die Karl-Hansen-Klinik die Vollversorgung im Fach Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik übertragen bekommen. Hierfür werden 40 vollstationäre Betten sowie 12 Tagesklinik-Plätze zur Verfügung stehen. Die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten befinden sich derzeit im Umbau.

Institutsambulanz

Institutsambulanzen nehmen eine Stellung zwischen haus- bzw. fachärztlicher sowie teil- bzw. vollstationärer Versorgung ein.Dort diagnostizieren, behandeln und betreuen wir besonders schwer, multimorbid und/oder chronisch psychiatrisch Erkrankte, die aufgrund ihres hohen und insbesondere komplexen Behandlungsbedarfs eine multiprofessionelle Betreuung benötigen. Das sind zum Beispiel Patient*innen mit Psychosen, komorbiden Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Traumatisierungen, latenten Suizidgedanken, schweren und wiederkehrenden Depressionen oder bipolaren Störungen. Für sie bieten wie ein räumlich geschütztes, reizarmes Behandlungssetting.

Basis der Behandlung ist die ausführliche diagnostische Abklärung mittels Labor, ggf. Bildgebung, eingehender körperlicher und psychiatrischer Untersuchung plus ggf. psychologischer Testung sowie Sozial- und Pflegeanamnese.

Zum multiprofessionellen Kern-Team der PIA gehören Fachärzt*innen, Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen, Pflegepersonal sowie Medizinische Fachangestellte. Bei Bedarf können Therapeut*innen aus den Disziplinen Ergo-, Kunst- und Musik- sowie Bewegungstherapie hinzugezogen werden. Die perspektivisch enge Verzahnung zwischen dem (teil-)stationären Bereich und der Institutsambulanz gewährleistet nicht nur eine inhaltliche, sondern vor allem auch eine personenbezogene Behandlungskontinuität.